Kleine Ziele oder Big Picture? Vielleicht braucht es ja beides, um deine Ziele zu verwirklichen.

Kleine Ziele vs. das Big Picture

Barbara hat sich auf meinem SEO Workshop im August ein bisschen schwer damit getan, sich fest zu legen. Für mich war es einfach: sie steht für wundervolle Notizbücher. Für Stifte, die herrlich in der Hand liegen. Für Handlettering und Kreativität und wunderbare Fotos. Wenn ich an sie denke, dann denke ich an 28 Tage Bloggen im Februar. Denn die Aktion habe ich erst durch sie kennen gelernt (und das spukt mir im Kopf herum…)

Hier könnt ihr lesen, wie sie an Ziele heran geht:

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Kennt ihr das? Wenn das Leben so ganz anders läuft als gewünscht/geplant? Wenn ihr Träume habt und daraus Ziele macht und alles anders kommt als gedacht? So hat meine Selbstständigkeit im Sommer/Herbst 2016 angefangen. Ich habe aus meinen Träumen und Wünschen Ziele gemacht und versucht diese umzusetzen und dann kam das Leben in Form von einer Wohnungs- Renovierung und den üblichen Herbst-/Winter-Krankheiten aus dem Kindergarten dazwischen und es zog sich ein wenig ewig in die Länge. Aber ich habe nicht aufgehört. Das ist so ein bisschen so, wie mit diesem Gastbeitrag. Ich habe angefangen ihn zu schreiben und wurde direkt unterbrochen, musste erstmal die Handwerker reinlassen. Habe dann nochmal alles umgestellt, meinen Kopf neu sortiert und alles anders gemacht. So, wo war ich? Ach ja, dran bleiben …

An meiner Workshop-Idee bin ich auch dran geblieben. Ich hatte mir alle Ideen in einem Notizbuch aufgeschrieben und konnte eine davon jetzt umsetzen. Meinen ersten Kreativ-Workshop, ein Handlettering Workshop. Wie der Workshop war, kannst du in meinem Blog lesen . Nur soviel, ich plane gerade schon den nächsten Workshop, und habe noch jede Menge weitere Ideen.

Ziele und dran bleiben und Handlettering, das passt mega gut zusammen

Kleine Ziele oder das Big Picture?

Nachdem ich eher zufällig im Sommer 2016 einen Workshop organisiert hatte, kam mir die Idee, dass ich daraus doch mehr machen könnte. Ich setzte mich mit meiner Idee und den daraus entstandenen Wünschen und Plänen auseinander und versuchte etwas über meine Ziele / das große Ganze / the Big Picture herauszufinden. Es gibt dazu ja wirklich viele Beispiele und Texte im Internet. Wenn man Google nach „Ziele im Business“ befragt bekommt man ca. 21 Millionen Einträge und bei „Big Picture Goals“ sogar 29 Millionen. Wahnsinn, oder? Ich zumindest war total überwältigt davon und versuchte die beste Strategie/Herangehensweise für mich zu finden.

Anfangs hatte ich das Gefühl, dass so ein großes Ziel wirklich wichtig für meinen Erfolg sein müsste. Um es für euch abzukürzen, ich habe meine eigene Herangehensweise gefunden, zumindest für jetzt und sie hat eher mit vielen kleinen Zielen zu tun. Das mit dem großen Ganzen, dem Big Picture fiel mir einfach zu schwer. Oder wie es mein Mann ausdrückte: Wenn man nah an einem großen Bild (im Museum) steht, erkannt man nichts. Big Pictures kann man nur aus der (zeitlichen, räumlichen) Distanz betrachten. Vielleicht beschäftige ich mich schon zu lange mit der Fotografie und den Bildern, aber für mich war das sofort einleuchtend. Um Big Pictures zu sehen, braucht es einfach etwas Zeit und Abstand, sonst übersieht man am Ende noch etwas sehr Wichtiges.

Abstand und Zeit bedeuten für mich aber, dass ich das große Ganze vielleicht erst danach darin erkenne oder vielleicht auch gar nicht. Brauche ich überhaupt ein großes Ziel, ein Big Picture schon am Anfang? Brauche ich nicht viel mehr ein realistisches Ziel oder viele kleine Ziele, um auch wirklich dran zu bleiben? Mir hat es sehr geholfen, keine Planung für ein ganzes Jahr zu machen, sondern erstmal „nur“ für ein paar Monate im voraus zu planen, erstmal einen Workshop und schauen, wie die Nachfrage ist und ob der Workshop überhaupt ankommt. Damit ich die weiteren Ideen aber nicht wieder vergesse, schreibe ich mir alles in ein oder auch mehrere Notizbücher. Und das hilft mir, beim Planen von Workshops genauso wie beim Schreiben von Blogbeiträgen.

Ohne meine groben Notizen wüsste ich jetzt nicht, was ich noch schreiben wollte. Ein Anruf hat mich wieder mal unterbrochen. Geht das eigentlich nur mir so? Dass ständig etwas dazwischen kommt und man nicht wirklich lange konzentriert eine Sache machen kann? Aber das ist ein anderes Thema. Zurück zu meiner Vorliebe für Stift und Papier beim Festhalten von Ideen und Plänen.

Meine Planung mit Stift und Papier

Ich habe schon immer alles in irgendwelche Notizbücher und Kalender geschrieben und immer wieder neue angeschafft. Man munkelt, ich könnte es mit meinen Notizbüchern durchaus mit gut sortierten Schreibwarenläden aufnehmen, aber das ist schon wieder ein anderes Thema. Mit Stift und Papier kann ich einfach am besten meine Gedanken sortieren und neue Ideen entwickeln. Und das habe ich am Anfang meiner Selbstständigkeit gebraucht und gemacht. Einfach alles aufgeschrieben, wieder umgeschrieben, eine neue Seite angefangen, ein neues Notizbuch ausgesucht und das Wichtigste übertragen. Ich brauche einfach Listen, damit kann ich mich am besten strukturieren und organisieren. So geht keine Idee verloren. Papier ist geduldig, heißt es immer so schön, und es stimmt. Einfach alles aufschreiben und wenn die Zeit reif ist, die entsprechende Seite aufschlagen, weiter machen, ergänzen, alles über den Haufen werfen, neu zusammen würfeln und am Ende etwas oder alles davon umsetzen. Dranbleiben eben.

Ziele und dran bleiben und Handlettering, das passt mega gut zusammen

Meine Ziele/Pläne für 2018

Und genauso mache ich es jetzt weiter. Ich habe Ideen, Träume und Wünsche fürs nächste Jahr aufgeschrieben und angefangen in kleine Schritte/Ziele einzuteilen. Und nach der Einteilung nehme ich mir einfach den nächsten Monat vor und schaue, was ich für das kleine Ziel/die nächste Idee/den nächsten Workshop alles erledigen kann. Weiter als ein paar Monate plane ich nicht im voraus, einen längeren Zeitraum kann ich einfach nicht einschätzen. Das Leben kommt bestimmt wieder mit etwas Ungeplantem um die Ecke.

Alle Ideen kommen in ein Notizbuch, denn ohne Stift und Papier klappt es bei mir mit dem Planen und Dranbleiben einfach nicht. Und vielleicht fragt ihr mich nach dem Big Picture einfach noch mal in ein paar Jahren, vielleicht hat es sich aus den kleinen Zielen und Ideen ergeben, vielleicht auch nicht. Vielleicht ist auch der Weg das Ziel? Ich weiß es nicht und das finde ich nicht schlimm. Solange ich Spaß an dem habe, was ich gerade mache und ich andere damit sogar noch erreiche, passt für mich erstmal alles. Vielleicht ist es nur ein wenig Selbstschutz, ganz nach dem Motto: „Kleine Ziele, kleine Niederlagen, große Ziele, große Niederlagen“. Denn es fühlt sich einfach wie eine Niederlage an, wenn man ein sich gestecktes Ziel nicht erreicht, selbst wenn nur das Leben dazwischen kam. Schaut euch dazu unbedingt mal die Rede „9 Life Lessons“ von Tim Minchin an. Er sagt, dass man nicht unbedingt einen großen Traum braucht, Nicht immer nur nach dem Glück suchen soll. Sondern dass man die Kleinigkeiten nicht übersehen darf beim Versuch, das Ziel in weiter Ferne zu erreichen. Mal ein anderer Umgang mit dem Big Picture, dem großen Traum und Zielen.

Macht ihr euch Pläne fürs neue Jahr? Habt ihr Ziele oder Träume, die ihr erreichen wollt?

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Oder wollt ihr erst mal schauen, was die Sterne für euch in Petto haben?

 

 

 

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