Blogparade: über die Vereinbarkeit von Hobby und Beruf ♥ www.mami-startup.de

Blogparade: Hobby und Selbständigkeit

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die ergänzen sich bei mir tatsächlich hervorragend und ich bin gespannt, wie das bei den Kollegen aussieht. Aber immer der Reihe nach:

 „Unter einer Blogparade versteht man eine gemeinsame Aktion von Bloggern. Ein Blogger, in diesem Fall bin das ich, gibt ein Thema vor und ruft andere Blogger auf, dazu einen eigenen Artikel in deren Blogs zu verfassen. Interessierte Blogger schreiben also einen eigenen Blogartikel zum Thema der Blogparade und so entsteht eine Vielzahl von Artikeln zu einem Thema. Durch die unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen der Blogger entsteht eine interessante und oft sehr vielfältige Sammlung an Beiträgen.“ Peer Wandiger

Für die neuen Leser, die mich noch nicht kennen: ich bin Mareike, 35 verheiratet, Mama. Meine Kinder habe ich im Sommer 2014 und 205 bekommen. Vor den Kindern habe ich in einer großen Firma Veranstaltungsmanagement, Marketing und Pressearbeit gemacht. Oft international. Überstunden inklusive.

Mit den Kindern hat sich für mich dann die Frage gestellt, wie es weiter geht. Dafür habe ich inzwischen meine Lösung gefunden. Ich arbeite stundenweise bei einer Stiftung. Fast ausschließlich im Home Office. Daneben habe ich mich selbständig gemacht und erstelle jetzt Homepages für Handwerksbetriebe. Das ist für mich die perfekte Zielgruppe. In den Betrieben steckt oft so unfassbar viel Potential. Sie bieten großartige Leistungen an und mir macht es wirklich Spaß, die auch im Internet sichtbar zu machen.

Hobbies? Klar hab ich auch Hobbies, aber…

Meine Kinder sind wirklich noch sehr klein. Da bin ich vor allem davon abhängig, dass beide gesund sind und auch in den Kindergarten gehen können. Wenn das nicht der Fall ist, dann fällt alles andere erst mal hinten runter.

Sind die beiden aber fit und schlafen schön durch, sieht die Welt ganz anders aus. Dann sitze ich gern mit einem Podcast oder Hörbuch an der Nähmaschine. Dieses Jahr habe ich einen Großteil meiner Kleidung selbst genäht.

Dazu lese ich jeden Monat mehrere Bücher. Sehr gern auch Fachbücher. Ich brauche unheimlich viel Input und lerne gern dazu. Deswegen habe ich nicht nur beim Nähen die Kopfhörer auf. Ich höre auch Podcasts beim Wäsche sortieren und Bügeln.

Das Reiten musste ich leider sehr einschränken. Das hat aber weniger mit der Selbständigkeit zu tun. Das ich mit zwei Kinder nicht mehr jeden Abend und das komplette Wochenende im Stall verbringen kann, war mir auch vorher schon klar. Da werden sicher auch wieder andere Zeiten kommen. Momentan ist es aber ok so.

Hast du ein Hobby vielleicht sogar zu deinem Beruf gemacht?

Jein. Ich lerne unheimlich gern dazu und im Marketing hat man quasi nie ausgelernt. Wenn ich eine Idee im Kopf habe, die ich für einen Kunden umsetzen möchte und keine Ahnung, wie das funktioniert, dann recherchiere ich das und setze es dann direkt um. Manchmal reicht es, dafür ein kleines Tutorial zu lesen und manchmal kaufe ich dafür ein Buch und verbeiße mich ein paar Abende in dem Thema. Die Freiheit nehme ich mir einfach und bin damit total zufrieden.

Themen, die mich umtreiben oder die ich gerade sowieso recherchiert habe, verblogge ich hier. So können andere davon profitieren. Insgesamt will ich hier anderen Mamas Mut machen, sich in der Elternzeit neu zu orientieren, wenn sie merken, dass der alte Job nicht so familientauglich ist, wie sie das gern hätten.

Wie wichtig sind deine Hobbys als Ausgleich zu Selbstständigkeit?

Sehr wichtig! Als Selbständige hat man ja quasi immer noch etwas, dass man schnell erledigen könnte und wenn man da nicht auf sich aufpasst, werden die Arbeitszeiten immer länger.

Was wir in der Theorie alle wissen, aber in der Praxis oft lange vor uns her schieben ist, dass der Ausgleich wirklich immens wichtig ist.

Für mich sind die Nachmittage mit den Kindern der perfekte Ausgleich. Da toben wir in der Wohnung herum oder auf dem Spielplatz oder wir gehen ganz banal zusammen einkaufen. Aber die beiden haben immer viel Schabernack im Kopf und lassen sich vor allen Dingen überhaupt nicht hetzen oder aus der Ruhe bringen. Die bleiben völlig entspannt stehen und betrachten sich jeden Stein und jedes Blatt am Wegesrand. Da gibt es kein „schnell mal eben“ zum Bäcker laufen. Da dauert der Weg dann eben so lange, wie er dauert. Da lade ich meine Akkus wieder auf.

Das zu viel Arbeit krank macht ist ja auch kein großes Geheimnis:

Infografik: Schon wenige Überstunden machen krank | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Wie findest du Zeit für deine Hobbys?

Die nehme ich mir einfach und das empfehle ich auch allen anderen. Wenn ihr merkt, dass das nicht so gut klappt, dann macht Termine dafür aus. Mit Freunden oder euch selbst. Zum Sport oder ganz banal einfach mal zum Frühstücken. Was ich durch die Kinder gelernt habe: auch kleine Zeitfenster kann man wirklich für sich nutzen. Ich habe schon lange damit aufgehört, zu warten „bis ich mal Zeit hab“, sondern schneide eben mal schnell eine Teil zu, wenn ich nur 10 Minuten Zeit habe. Oder nähe drei Nähte und lege es dann wieder weg. Auch wenn man nicht am selben Tag fertig wird: die vielen kleinen Schritte summieren sich über die Zeit und am Ende des Jahres merkt man dann, wie weit man eigentlich gekommen ist.

 

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3 thoughts on “Blogparade: Hobby und Selbständigkeit

  1. Antworten
    Sven - 16. März 2017

    Hey Mareike,

    ich stelle mir das als Mutter alles sehr stressig vor. Gut, ich habe ein Haustier, aber Kinder sind sicher nochmal was anderes.
    Trotzdem finde ich bemerkenswert, welche Hobbys du hast und wofür du dich interessierst.

    Mach weiter so!

    VG
    Sven

  2. Antworten
    Mareike - 17. März 2017

    Hallo Sven,
    ach das ist eine Frage der Einstellung. Natürlich ist das fies, wenn beide Kinder nacheinander krank werden und ich sie nicht in den Kindergarten bringen kann. Dabei ist es völlig egal, dass ich genau wenig arbeiten kann, wenn ein Kind mit im Home Office ist oder zwei. Die wollen dann einfach betüddelt werden. Gerade, wenn sie krank sind. Aber jammern bringt mich dann auch nicht weiter. Da hilft nur Priorisieren und bei nächster Gelegenheit weiter marschieren. Der Fokus ist immer die nächste Aufgabe bzw. der nächste Kunde.
    Und viele kleine Schritte bringen mich auch vorwärts.
    Schön, dass du vorbei geschaut hast!
    Liebe Grüße
    Mareike

  3. Antworten

    […] habe ich ja auch schon ein paar mal darüber geschrieben. Bilanz nach 6 Monaten, wie ich Beruf und Freizeit unter einen Hut bekomme und das mein iPhone eins meiner liebsten Tools als Homeoffice-Mama ist. Ach und weil ich Pinterest […]

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