SEO einfach erklärt. Mit zuckersüßen Katzenbildern. Und Babyfotos. Eine SEO Checkliste gibt es natürlich auch und überhaupt gibt es bei Mareike von ♥ www. mami-startup.de jede Menge kinderleichtes SEO

Nutze dein Adressbuch für eine bessere Suchmaschinenplatzierung

Suchmaschinenoptimierung ganz ohne WLAN

Ende August war ich bei Coach Tina auf dem Meetup. Ganz zwanglos. Ein paar Coaching Kundinnen, extrem leckeres Catering, ein Impulsvortrag und ein bisschen Raum und Zeit, um sich auszutauschen. Bei ein paar Häppchen und einer selbst gemachten Limo habe ich es einfach genossen, dass mal gerade keiner was von mir will („Mamaaaaaaaa!“) und den Ladies ein bisschen zugehört.
Ganz normaler Dienstags-Abends Smalltalk.
Wer bist du denn? Woher kennst du Tina? Warst du schon im Workshop? Warst du auch im Coaching? Hast du ihr Buch gekauft?
Und dann, so ganz allmählich wurden daraus Gespräche. Was machst du sonst so? Wo hast du denn deinen Blazer gekauft? Ach du hast Kinder? Komm, wir machen ein Selfie.
Wenn ich dann sage, ich bin Webdesignerin und SEO-Coach für deutsche Blogger, dann sind immer alle irritiert, denn Suchmaschinenoptimierung stellen sich alle sehr technisch und kompliziert vor.
Dabei haben sie die letzten paar Minuten ja ganz intuitiv ihre Suchmaschinenplatzierung langfristig aktiv ein bisschen verbessert. Und zwar nur durch den Abend bei Coach Tina. Wie das? Das ist einfach.

Wie SEO funktioniert ist ja nun kein großes Geheimnis

Als erstes legst du deine Keywords fest, dann machst du dich an die Optimierung. Und zwar Onpage (also auf deiner eigenen Homepage) und Offpage. Google schaut sich nämlich nicht nur deine Webseite an, sondern auch das, was andere über dich sagen. Wer hat in welchem Zusammenhang auf dich verlinkt und weshalb.
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Hier gelten für Google die gleichen Regeln wie auf dem Schulhof: über die begehrtesten Mädels wird sich am heftigsten das Maul zerrissen. Heißt: je mehr über dich gesprochen (geschrieben) wird, desto besser wird deine Platzierung bei Google.

Offpage Optimierung

Die klassichen Marketing und SEO Agenturen sprechen in dem Zusammenhang vor allem über Backlinks. Das sind die Links, die auf deine Homepage führen.
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Diese Backlinks musst du dir genau wie alle anderen auch mühsam erarbeiten und tapfer sammeln. So wie die Treuepunkte beim real.
Ganz so einfach wie bei real ist es dann aber doch nicht. Denn bei real bekommt einfach jeder Hans und Franz seine Treuepunkte. Hauptsache er hat genug eingekauft. Bei den Backlinks ist es ein bisschen komplexer.
Ich zähle dir mal ein paar Möglichkeiten auf, um Backlinks zu sammeln:
  • Gastbeiträge
  • Interviews
  • Blogparaden
  • Blogkommentare (wenn du bei einer Kollegin kommentierst)
  • Forenbeiträge (ja es gibt noch Foren)
  • Links in deinen Social Media Profilen
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Dazu kommt dann eine Kleinigkeit, die das Sammeln von Backlinks ein bisschen erschwert: das Ultimate Nofollow Plugin. Damit kann man Links auf NoFollow setzen, ohne etwas zu programmieren.
Dazu muss ich dir allerdings kurz noch erklären, was DoFollow und NoFollow Links sind.
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Aber erst mal zeige ich ein süßes Katzenbild, um davon abzulenken, dass es gerade doch etwas technisch wird. Süß oder?
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Photo by Mikhail Vasilyev on Unsplash
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NoFollow und DoFollow

Links sind Verweise auf andere Webseiten.
Ich wiederhole mich hier kurz: je mehr Verweise auf deine Homepage zeigen, desto eher denkt Google, dass du wirklich richtig wichtig und total beliebt bist.
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Weil es unverschämt viele Menschen gegeben hat, die sich mit viel Geld massig Backlinks gekauft haben, gibt es jetzt die Regel, dass gekaufte Links NoFollow gekennzeichnet werden müssen. Das heißt, sie können von Suchmaschinen nicht weiter verfolgt werden. Meine Tochter würde sagen „der giltet nicht“. NoFollow Links sind also für Google unsichtbar.
Suchmaschinen sehen nur DoFollow Links und auch nur diese Links werden mit in den Algorythmus einbezogen, der dafür verantwortlich ist, wer an welcher Stelle in der Google Suche steht.
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Deswegen verwenden alle seriösen deutschen Bloggerinnen auch NoFollow Links bei bezahlten Kooperationen.

Dann ist da noch die Sache mit dem LinkJuice

Eigentlich müsste ich jetzt das Katzenbild noch mal zeigen. Oder vielleicht ein süßes Baby.
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Photo by Sadık Kuzu on Unsplash
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Linkjuice ist ein mächtig wichtiger SEO Fachbegriff, der hier wundervoll erklärt wird. Im Prinzip funktioniert LinkJuice wie Klatsch und Tratsch. Wenn du wie ich in einem kleinen Dorf aufgewachsen bist, dann kennst du dich da bestens aus.
Bei Klatsch und Tratsch kommt es nämlich nicht nur darauf an, was gesagt wird, sondern vor allem darauf WER es sagt.
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Das Klatsch und Tratsch Beispiel ist auf SEO übrigens universell anwendbar. Für den Linkjuice (die harte Währung der Suchmaschinenoptimierung) zählt außerdem, in welchem Zusammenhang hier verlinkt wird.
Das kannst du dir so vorstellen: Mein Mann steht mit seinem besten Kumpel und mir am Grill. Sie reden darüber, wie jetzt diese Woche die Eintracht gespielt hat und als beide gleichzeitig an ihrem Bier trinken sag ich in diesem stillen Moment „meinen tollen neuen Lipgloss hab ich übrigens….“ und es ist völlig egal wie der Satz weiter geht.
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Das ist der Grund, warum Beauty Bloggerinnen keine Gastartikel auf Motorsport-Blogs schreiben. Damit verwiren sie Google.
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Linkjuice ist das, was von der verweisenden Seite übergeht. Es geht also um den guten Ruf und den Expertenstatus. Hast du nur Backlinks von anderen Mamablogs, wird Google daraus schließen, dass du auch ein Mamablog hast. Oder etwas an die Muttis verkaufst.
Hast du nur Links von großen und wichtigen Blogs und Firmen, dann denkt Google, dass du auch in dieser Liga mit spielst.
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Hast du Links von einem Hersteller für Wurst, einer Kosmetikfirma, einem Modelleisenbahnshop, einem Blog über Imkereibedarf und einem, das nur Katzenbilder postet (und alle haben ganz unterschiedlich viele Leser)…. ja…… schwierig……..
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Hier kannst du übrigens checken, wie viele und welche Backlinks du schon gesammelt hast. Und ob sie DoFollow oder NoFollow sind.
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So. Jetzt schließe ich mal den Kreis.
Im Meetup haben die Ladies also neue Kontakte geknüpft. Und sich darüber gewundert, wie technisch doch SEO ist. Dabei haben sie gerade aktiv Offpage SEO betrieben.
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Denn: schau dir noch mal an, wie man Backlinks sammelt (einfach kurz hoch scrollen)
nur wer dich kennt, wird dich weiterempfehlen und dafür auch verlinken (vor allem mit einem so extrem wertvollen DoFollowLink).
nur wer dich kennt, stellt dir seine Plattform zur Verfügung und lässt dich einen Gastbeitrag schreiben (so wie das Berenice gemacht hat).
nur wer dich kennt, wird dich fragen, ob du Lust auf ein Interview hast (so wie mich die liebe Birthe gefragt hat).
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BONUS: nur wer dich kennt und deine Inhalte schätzt, der wird sie auf Social Media liken und teilen.
Geh bitte nicht davon aus, dass immer jeder sieht, wenn du einen neuen Blogartikel geschrieben hast oder eine besonders tolle Infografik auf Pinterest gestellt hast oder, oder, oder.
Nutze dein Netzwerk aktiv und überlege dir gut, wer sich für deine Inhalte noch interessieren könnte. Ich habe mein Google Adressbuch sehr sorgfältig nach meinen Themenbereichen gepflegt. Bloggerinnen, die ich kennen lerne speichere ich sorgfältig ab und kategorisiere sie auch gleich ein.
Wer hat besonders kleine Kinder: da können Kindergarten und Betreuungs-Themen interessant sein.
Nach jedem Blogartikel gebe ich den verlinkten Personen schnell ein Shoutout. Entweder per Whatsapp, Facebook Message oder E-Mail. Ich habe dich in meinem Artikel erwähnt und verlinkt. Vielleicht magst du den ja mal lesen?
Zusätzlich überlege ich, wer den vielleicht noch teilen könnte und frage da auch direkt an. Allerdings sehr gezielt. Das sind pro Artikel maximal zwei Personen. Denn das frage ich nur, wenn es die Leser der Kollegin tatsächlich auch interessieren könnte.
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Das funktioniert für mich sehr gut, allerdings nur mit einem soliden Netzwerk. Und das basiert auf Geben und Nehmen.
Deswegen empfehle ich dir wirklich, aktiv uns bewusst an deinem Offpage SEO zu arbeiten.
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Sei hilfsbereit und unterstütze andere Bloggerinnen. Teile ihre Artikel, verlinke sie in deinen Texten, stelle ihnen auch mal jemanden aus deinem Netzwerk vor („Ach du machst jetzt auch DIYs für Hunde? Da kenne ich doch xyz, die ist sicher ein interessanter Kontakt für dich, weil sie schon lange Halsbänder selbst herstellt….“). Sei aufmerksam, schau mal ein bisschen über deinen Tellerrand und geh ruhig auf andere zu. Wahrscheinlich wirst du überrascht sein, was dann passiert.

Worksheet downloaden und Offpage SEO verbessern

Damit du deine Backlinks verbessern kannst, habe ich ein kleines Arbeitsblatt (neuhochdeutsch: Worksheet) erstellt, dass du hier direkt downloaden kannst.
Viel Spaß dabei und denk dran: SEO ist nicht immer technisch. Manchmal hat SEO auch etwas mit Netzwerken zu tun und damit, neue Leute kennen zu lernen.
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Hier noch der Pin für euer Pinterest Board
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2 thoughts on “Nutze dein Adressbuch für eine bessere Suchmaschinenplatzierung

  1. Antworten
    Elisabeth - 13. September 2017

    Hallo Mareike,

    die Katze ist ja sooo süß, und erst das Baby!! 😉
    Ich finde deinen Artikel sehr gut und konnte ein paar wertvolle Tipps mitnehmen. Danke!

    Liebe Grüße
    Elisabeth

    1. Antworten
      Mareike - 14. September 2017

      Guten Morgen liebe ELisabeth,
      freut mich, wenn du ein paar Tipps mit nehmen konntest 😉
      Genieß den Regentag (perfekt, um Katzenbilder zu googeln)
      Mareike

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