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Meine Pinterest Erfahrungen – mit 5 Schritte Anleitung zum Nachmachen

Wie funktioniert Pinterest für mich?

Bis vor kurzem ehrlich gesagt noch gar nicht. Denn das Tool stand nicht gerade oben auf meiner ToDo Liste.
Mein Alltag als Bloggerin sah damals ungefähr so aus:
Noch bis im Mai hatte ich eine Liste von ungefähr 15 Facebook Gruppen, die ich regelmäßig besucht habe, um meine Blogartikel zu promoten. Die Liste habe ich deutlich eingeschränkt, seit ich herausgefunden habe, welche Gruppen sich für mich wirklich lohnen und welche nicht. Das war mit Google Analytics ein Kinderspiel. Und trotzdem: auch wenn jetzt nur noch 5 Gruppen auf der Liste stehen, muss ich jede Gruppe besuchen, meine neuen Artikel posten, mich kurz umschauen und andere Artikel kommentieren, um langfristig auf mich aufmerksam zu machen. Das kostet Zeit.
Ich habe auch schon die Abkürzung über Facebook Anzeigen genommen. Damit kann ich mit weniger Zeitaufwand bessere Ergebnisse erzielen, aber ich bin mir darüber absolut im Klaren, dass beide Maßnahmen absolut kurzfristig sind. Einmal gestartet verpuffen sie am nächsten Tag.
Etwas besser ist eine ausgiebiege Hashtag Recherche mit zugehöriger Kampagne auf Twitter. So wie für meinen Artikel über Veranstaltungsnachbereitung. Darüber schreibe ich mal an einem anderen Tag.
Ein Blog ohne Besucher ist allerdings eine sehr trauige Angelegenheit. Und die will ich eigentlich nicht immer erst auf mein Blog ziehen müssen. Die sollen bitte von alleine kommen.
Deswegen habe ich meine Blogartikel SEO optimiert. So kann ich immer wieder (und auch nach Monaten) zu bestimmten Keywords bei Google und in anderen Suchmaschinen gefunden werden. Alle SEO Maßnahmen sehe ich als Investition an. Die Facebook Gruppen sind für mich eher eine Ausgabe. Meine Zeit ist dann weg und nach dem ersten kurzen Peak in den Klickzahlen kommt auch mit Sicherheit nichts mehr nach.

Suchmaschinenoptimierung rockt also

Für mich. Total.
Deswegen habe ich auch Pinterest für mich entdeckt. Pinterest ist zwar offiziell ein Social Media Kanal, funktioniert aber eher wie eine Bildersuchmaschine. Ich kann die Texte zu den Bildern selbst schreiben. Damit kann ich beeinflussen, für welche Keywords ich gefunden werden möchte. Langfristig. Ich stelle die Pins einmal hier auf meiner Mami Startup Pinnwand ein und sie können immer wieder gesucht und gefunden werden.
Wenn du dich noch gar nicht mit Pinterest auseinander gesetzt hast, dann kannst du bei Svenja Walter einen super Überblick bekommen. Sie hat eine tolle Video Reihe aufgenommen. Wie funktioniert Pinterest, wie erstellst du deine Boards, eine kleine Anleitung und ein sehr guter Einstieg.
Das einzige, was du für Pinterest brauchst (und da gibt es keine Ausreden) sind wirklich ansprechende Grafiken. Denn Hässlichkeit verkauft sich schlecht. Und die passenden Keywords bzw. Texte mit den Keywords. Dazu noch je nach Thema ein oder zwei passende Boards. Ich habe eins zum Blog und eins zu Veranstaltungen, da das für mich als Speakerin auch ein Kernthema ist. Dazu kommen noch ein paar Dinge, die mich auch privat interessieren.
Mami Startup Pinterest Board ♥ www.mami-startup.de

Mein Einsatz dafür waren zwei komplette Abende

Ergebnis: keine Besuchereinbußen auf meinem Blog während meines Sommerurlaubs. Und das trotz zwei Wochen Kindergartenschließzeit ohne neuen Blogartikel und Promotion über Facebook, Instagram und Twitter. Und die Klickzahlen über Pinterest steigen weiter an.
Also für mich jetzt schon ein Gewinn!

Mit richtig schönen Pinterest Grafiken deine Klickzahlen erhöhen

  1. Vorlage erstellen
Ich habe mir mein Style Sheet heraus gesucht. Das habe ich schon ganz am Anfang für mein Blog und meine Marke ausgefüllt und weiß so immer, welche Farben und Schriften ich nutzen kann und will. Das solltest du dir unbedingt auch herunter laden.
Dann  habe ich mir auf Canva eine Vorlage erstellt. Eine Datei mit mehreren Seiten und unterschiedlichen Grafiken. Ich habe mir einfach 15 unterschiedliche in einem Dokument gesammelt und passe die mit meinen Fotos, Schriften und Farben an. Du kannst dir meine Vorlage gern hier anschauen und sie für dich weiter verwenden.
Deine Homepage sollte vor allen Dingen lebendig sein und zeigen, dass sich hinter ihr eine Frau steht, die sich um ihr Geschäft kümmert. Sorge dafür, dass deine Webseite unverwechselbar wird und lade dir dein Sytle Sheet zum Ausfüllen herunter ♥ www.mami-startup.de
  1. Für jeden Blogartikel 3-5 Pins erstellen
Für jeden Blogartikel erstelle ich drei bis fünf Grafiken. Dazu kopiere ich die Vorlagendatei und speichere sie unter dem Namen des Blogartikels wieder ab. So behalte ich langfristig den Überblick.
Alle Grafiken brauche ich nicht, aber ich suche mir die aus, die ich für den Artikel anpassen kann und lösche den Rest. Jetzt muss ich nur noch Texte und Bilder tauschen. Schon kann ich die Grafiken zum Pinnen herunterladen.
  1. Keyword Recherche
In Pinterest gebe ich kurz das Keyword für meinen Blogartikel ein und warte ab, was mir Pinterest dazu vorschlägt. Denn was am häufigsten gesucht wird, wird auch vorgeschlagen.
Ich habe das mal am Beispiel “Dirndl” für dich gemacht. Ich habe nämlich ein Board für Dirndl und eins für Kinder Dirndl. Ich liebe Tracht und habe mir zwei genäht. Ich gehe auch davon aus, dass ich früher oder später noch einen Blogartikel darüber schreiben werde.
  1. Texte schreiben
Zu jedem Pin schreibst du jetzt noch einen kurzen Text und nimmst als Basis dafür die Keywords. Dafür kannst du gern ein bisschen variieren und auch die volle Textlänge ausnutzen. Noch mal am Dirndl Beispiel:
  • Dirndl Schnittmuster gibt es ja viele, aber da ich nicht nähen kann werde ich mir meine Tracht wohl eher kaufen.
  • Dirndl für Kinder sind ja noch herziger als Dirndl für große Mädchen. Und bei Kindern sind Zöpfe natürlich noch viel schöner. Einfach genau die richtige Dirndl Frisur.
  • Dirndl nähen kommt für mich nicht in Frage. Hier gibt es überhaupt keine richtigen Stoffe für Trachten. Da kaufe ich mir mein Designerdirndl doch lieber im Fachhandel und lasse mich von der Dirndlfachverkäuferin meines Vertrauens beraten. Da kann ich auch sicher sein, dass die Schürze genau zum Kittel passt.
  1. Pins auf Pinterest hoch laden
Jetzt kannst du alles zusammen pinnen: die Pins zusammen mit den Texten hoch laden. Fertig.
  1. Pins unter deine Blogartikel einfügen
So gibst du deinen Leserinnen die Möglichkeit, sich tolle Artikel, Ideen oder Gedanken direkt aus deinem Blog heraus auf die eigenen Boards zu pinnen. Auch in Pinterest gilt: Sharing is Caring!
Dabei solltest du den Alt Tag deiner Bilder im Blog ab jetzt immer mit besonders viel Bedacht ausfüllen, denn der wird genau so in Pinterest übernommen. Die wenigsten Nutzer machen sich die Mühe und ändern den noch mal ab.
Fülle die Alt Tags gewissenhaft aus, denn das ist die Beschreibung für Pinterest ♥ www.mami-startup.de
Probier es gern aus:
Pinterest Blog Tips für Bloggerinnen. Mehr Traffic, bessere Klickzahlen und viel weniger Aufwand. Meine Pinterest Erfahrungen - mit 5 Schritte Anleitung zum Nachmachen ♥ www.mami-startup.de
Wenn du dich beim Erstellen deiner Pins immer an dein Style Sheet hältst, können deine Follower und auch deine Blog Leser deine Grafiken immer erkennen und sehen, dass sie von dir sind. So wie du immer die Coca Cola Schrift erkennen wirst. Eine gute Marke mit Wiedererkennungswert zahlt sich immer aus. So bleibst du auch im Gedächtnis, wenn deine Abonnennten sich deine Pins nicht detailliert anschauen, sondern nur drüber scrollen.

Die sechs Kontakte Regel

Eine Vertriebsregel sagt, dass ca sechs Kontakte nötig sind, bis der Kunde tatsächlich bei dir kauft. Wenn ich das mal ganz dreist übertragen darf: sei nicht gleich enttäuscht, wenn nicht alle deine Pins geklickt werden. Da wird sicher über vier oder fünf drüber gescrollt, aber auf einmal passt einfach alles (wundervolle Grafik, perfekt zum Artikel, der Text passt dazu wie Ar*** auf Eimer) und ZACK ist deine Pinterest Abonenntin bei dir auf dem Blog.
Bleib dran, hab Geduld und sei nicht enttäuscht, wenn deine Pins nicht sofort viral gehen und die Besucherscharen nicht schon an Tag 2 nach Erstellen deiner Pinterest Grafiken deinen Server lahm legen. Werte aus, was bei deinen Leserinnen gut ankommt und was funktioniert. Das was funktioniert, wiederholst du (ähnliche Bildsprache und auch die Keywords darfst du noch mal integrieren).

Profi-Tools nutzen lohnt sich

Um deine Pins aktuell zu halten, kannst du ein Tool wie Board Booster nutzen. Die Pläne starten bei 10$ im Monat. Dafür kannst du 1000 Pins in der Endlos-Schleife wiederholen lassen. Das sind ca. 30 Pins am Tag, die auf diese Weise nicht in der Versenkung verschwinden. In der Zeit, die ich sonst brauchen würde, um 30 Pins zu löschen und neu einzustellen, kann ich mich um meine Kundinnen oder um neue Blogartikel (und die passenden Pinterest Grafiken) kümmern.

Also geb dir einen Ruck und leg los:

– erstelle dir mit Canva Pins für deine besten Artikel
genieß die freie Zeit mit deiner Familie
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5 thoughts on “Meine Pinterest Erfahrungen – mit 5 Schritte Anleitung zum Nachmachen

  1. Antworten
    Kati - 2. August 2017

    Mal wieder ein toller Artikel liebe Mareike, danke für die vielen Tipps!!! LG, Kati http://www.kuchenkindundkegel.de

  2. Antworten
    Ulrike Zecher - 10. August 2017

    Liebe Mareike,

    ich schreibe zwar auch ein bisschen aus dem Urlaub; doch deine wertvollen SEO-Tipps mit Pinterest “musste” ich aber unbedingt lesen.
    Werde ich demnächst für meine eigene Brand testen.

    Herzlichst,

    Ulrike Zecher

    1. Antworten
      Mareike - 11. August 2017

      Na dann hab noch einen schönen Urlaub (das gibt dir auch Zeit, deine Ideen zu sortieren) und noch mehr Spaß beim Umsetzen. Berichte doch mal, wie es läuft 🙂

  3. Antworten
    Cordula Natusch - 14. August 2017

    Danke für deine Tipps. Ich habe auch vor einiger Zeit mit Pinterest angefangen, aus den gleichen Gründen wie du. Die Zeit, die ich da investiere, zahlt sich in Besuchern langfristig aus – anders als bei Facebook. Mit Bordbooster oder Tailwind habe ich mich noch nicht beschäftigt, aber das habe ich noch vor.
    Viele Grüße
    Cordula

    1. Antworten
      Mareike - 14. August 2017

      aber gerne doch 🙂

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