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Self-Talk: Wie du deine inneren Monologe entdeckst und damit Unsicherheit und Selbstzweifel los lässt

Seid nett zu euch, Mädels!

Heute habe ich einen meinen ersten Gastbeitrag im Blog. Das hat für mich etwas zauberhaftes, denn der Anlass ist die Blogparade von Phinabelle. Ohne die liebe Berenice wäre ich nie zum Elternbloggertreffen nach Speyer gefahren und gerade dort habe ich so dermaßen viel positives Feedback bekommen, dass ich seitdem kein einziges mal mit den Füßen den Boden berührt habe.

Deswegen ist es mir eine ganz besondere Ehre, zu Thema #mehrmutzumich meine allerliebste Coach Christina Sperling von Lead Yourself zu fragen, ob sie mir einen Gastbeitrag schreibt. Ich war seit Januar bei ihr im Coaching und mich hat die Übung mit dem “noch” einfach umgehauen.

Christina ist für mich der Experte in Sachen Selbstcoaching bzw. Selbstführung und mich hat sie sowohl im Seminar, als auch im Einzelcoaching einfach völlig aus der Reserve gelockt. Die Impulse haben übrigens noch lange nachgeblitzt.

Ich will aber nicht vorgreifen… Tina – deine Bühne:

Self-Talk: Wie du deine inneren Monologe entdeckst und damit Unsicherheit und Selbstzweifel los lässt

Wer kennt das nicht?! Diesen Moment, in dem etwas schief geht und man zu sich selbst sagt: „Ach, du Depp, das war jetzt echt `ne Glanzleistung….“. Oftmals schenken wir solchen Gedanken oder Selbstgesprächen keine große Aufmerksamkeit. Doch es lohnt sich durchaus mal genauer hinzuhören: Selbstgespräche sind nämlich keineswegs nur etwas, das „seltsame Leute“ tun. Auch wenn es vielen Menschen nicht bewusst ist, so führen wir alle tagtäglich Selbstgespräche.

70% der Denkleistung besteht aus inneren Monologen

In unseren Gedanken senden wir uns selbst Botschaften – mal mehr, mal weniger nett, aber auf jeden Fall fast ununterbrochen. Laut Experten besteht 70% unserer täglichen Denkleistung aus inneren Monologen und Gedanken über uns selbst und unser Verhalten – der sogenannte Self-Talk. Eine ganze Menge also.

Self-Talk findet auf folgenden Ebenen statt:

  • in Form unserer Gedanken,
  • in Sätzen, die wir zu uns selbst sagen und
  • in Äußerungen anderen gegenüber, in denen wir etwas über uns sagen.

Die Art und Weise, mit der wir mit uns selbst kommunizieren, hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und auf unsere Motivation. Leider ist das, was wir uns selbst sagen, oft negativ oder sogar respektlos. Wir kritisieren uns, putzen uns selbst runter oder schimpfen sogar auf uns selbst. Das hat Folgen wie Unsicherheit, Selbstzweifel, Entmutigung und am Ende Unzufriedenheit. Doch wir merken nicht, was wir uns selbst mit den Worten und Gedanken antun, denn die inneren Botschaften laufen oft unbewusst ab.

Unterbreche dich bewusst und regelmäßig

  1. Schritt: Nehme deinen Self-Talk wahr und schreibe deine ‚Playlist‘:

Sicherlich ist es nicht ganz einfach, sich den eigenen Self-Talk einmal bewusst zu machen. Aber es geht. Beginne damit, mehrfach am Tag inne zu halten und darauf zu achten, was du über dich denkst und was du auch anderen über dich erzählst. Dazu zählt z.B. der Gedanke morgens beim ersten Blick in den Spiegel („Oje, sehe ich heute schlimm aus…“) oder auch die Sätze zu Freunden oder dem Chef („Im Rechnen war ich sowieso schon immer unfähig…“). Schreibe am besten alles auf.

So entsteht eine „Playlist“. Dir wird dann nämlich auch auffallen, dass bestimmte Sätze oder Gedanken immer wieder auftauchen – vielleicht auch in leicht abgewandelter Form. Beginne damit darauf zu achten, welche Sätze und Gedanken sich in deiner Playlist oft wiederholen.

Diese innere Schallplatte gilt es zu stoppen.

  1. Schritt: Hinterfrage deinen Self-Talk und stoppe die Selbstsabotage:

Frage dich nun zu all den Sätzen und Gedanken, die du aufgeschrieben hast folgende Frage: Ist es WIRKLICH wahr?

Hierzu hilft es, wenn du einmal überlegst, ob es in 8 von 10 Fällen wirklich so ist oder ob du zum Beispiel von einer Verhaltensweise auf eine Charaktereigenschaft geschlossen hast. Du hast zum Beispiel einen unaufgeräumten Kleiderschrank und sagst über dich: „Ich bin so ein unordentlicher Mensch.“ Stimmt das? Ist das wirklich wahr? Wenn nur dein Kleiderschrank unaufgeräumt ist, bist du nicht in 8 von 10 Fällen ein unordentlicher Mensch.

Vermeide solche Verallgemeinerungen – dir zuliebe!

  1. Schritt: Verändere deinen Self-Talk und übe Mitgefühl:

Es gibt eine einzige Regel, die dir hilft deinen Self-Talk zu verändern: Was du anderen nicht sagen würdest, solltest du auch nicht zu dir sagen.

Stelle dir vor, du sprichst mit einem Kind. Würdest du einem Kind sagen: „Schau dir mal deinen Fehler an, das war jetzt echt total dumm von dir. Also echt, wie blöd kann man sein?!“ Oder würdest du nicht vielleicht eher sagen: „Schau mal, das war jetzt ein kleiner Patzer – ja das passiert, aber davon geht die Welt nicht unter. Lass uns mal schauen, wie wir das wieder gerade rücken.“

Lass dir dazu noch zwei Tipps mit auf den Weg mitgeben:

  • Achte darauf, Handlungen nicht auf dich als Person zu beziehen. Mein Beispiel hierfür: Statt „ich bin eh unfähig was Rechnen angeht“, wandle den Satz ab: In welcher Situation? „Wenn ich aufgeregt bin, verrechne ich mich schon mal im Kopf.“
  • Nutze die kleine Intervention „noch“ für deine Umformulierung: So wird aus dem Satz „Ich bin echt eine faule Sau!“ der Satz „Ich kann mich noch nicht zum Sport aufraffen, aber ich weiß, dass ich jederzeit wieder damit starten kann, wenn ich wirklich will.“
    Hänge dir zum Beispiel ein Post-It mit ‚noch‘ an gut sichtbare Stelle in deiner Wohnung oder neben deinem Spiegel. So wirst du immer daran erinnert.

Coaching, Schild, SelbstzweifelFrage dich einfach immer: Wie würdest du reagieren, wenn dir jemand die Sätze sagen würde, die du dir selbst sagst: Wärst du beleidigt, vor den Kopf gestoßen oder verletzt? Dann denke ab jetzt dran:

Du verletzt damit dich selbst und darunter leidet dein Selbstwert.

Verändere die Sätze. Sage dir selbst etwas Positives, Aufbauendes und Liebevolles.
Auf diese Weise wirst du deine Unsicherheiten und deine Selbstzweifel Schritt für Schritt abbauen und mehr Selbstvertrauen aufbauen.

—–

 

Liebe Berenice, vielen Dank, dass es dich gibt. Irgendwie passt du gerade total in meine Welt und gibst mir die richtigen Impulse.

—–

Ich hatte es schon erwähnt: ich habe mir zum Anfang des Jahres selbst ein Coaching bei Tina geschenkt und bin daran sehr gewachsen. Meine Self-Talk Playlist war übrigens für mich ziemlich überraschend. War ich doch der Meinung, dass ich ziemlich in mir selbst angekommen bin. Aber das Unterbewusstsein…..

Wenn du so gar nicht aus deinen alten Mustern raus kommst, hab ich noch eine mega Übung: frag einfach 10 Freunde, was sie an dir schätzen. Was ihrer Meinung nach deine besonderen Talente sind und in welchen Bereichen sie dich immer um Rat fragen würden.

Das hab ich auch gerade erst gemacht und daraus meine neue Playlist zusammen gestellt.

Ich bin:

  • organisiert und strukturiert
  • hilfsbereit und zuverlässig
  • ehrlich und ich stehe zu meiner Meinung
  • motiviert und fleißig
  • eine Inspirationsquelle

Und ich bin total begeistert davon, was das Coaching mit mir gemacht hat. Ich glaube, im Großen und Ganzen haben da zwei Faktoren eine riesige Rolle gespielt:

  1. ich habe mir bewusst Zeit für mich genommen UND mir was gegönnt. Das ist als Mama doch immer wieder etwas ganz Besonderes.
  2. Tina ist einfach der Knaller, die nimmt einen so richtig schön mit dahin wo es ein ganz kleines bisschen so richtig weh tut und dann streut sie so lange Feenstaub auf die Gesamtsituation, bis alles gut ist.

Momentan liegt das Buch zum Coaching auf meinem Schreibtisch und ich erarbeite damit meine nächsten Ziele selbst. Ich liebe Ausfüll-Bücher und es sieht außerdem super auf meinem Schreibtisch aus. Es ist nämlich wirklich einfach so richtig schön.

Und das lasse ich genau so stehen.

 

Hier der Pin für dich:

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3 thoughts on “Self-Talk: Wie du deine inneren Monologe entdeckst und damit Unsicherheit und Selbstzweifel los lässt

  1. Antworten
    Berenice - 6. April 2017

    Liebe Mareike,
    ein ganz toller Text mit wertvollen Tipps, vielen Dank ! Ich ertappe mich auch immer wieder, gerade in streßigen Situationen, dass ich mit mir schimpfe und mich über mich selbst ärgere. Das ist so unnötig… Ich werde Deine Tipps testen 🙂
    Bis bald, Berenice

    1. Antworten
      Mareike - 6. April 2017

      freut mich, wenn es dir gefällt – so war es gedacht 🙂

  2. Antworten

    […] Ich danke Euch für tolle Beiträge: 1. Trienchen von colours & darkness 2. Mareike von Mami Startup […]

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