Welche SEO Plugins brauchst du in WOrdpress wirklich? Welche sind unnötig? Welche sind gut und welche sind sicher? Ich habe meine Lieblings-Liste zusammen gestellt.

Feinste Auslese: meine lieblings SEO Plugins

Eine der Fragen, die ich immer wieder gefragt werde ist:

Mareike, welche Plugins nutzt du?

Und da alle vermuten, dass SEO furchtbar technisch und hochkomplex ist, sind meine Lieblings-SEO Plugins (für WordPress) auch für dich vielleicht eher unerwartet.

Damit klar wird, warum ich die Plugins ausgesucht habe, zähle ich noch mal ein paar Rankingfaktoren auf. Also die Regeln, die Google anwendet, um die Reihenfolge der Suchergebnisse anzuzeigen.

  • Ladegeschwindigkeit deiner Seiten
  • Duchschnittliche Sitzungsdauer (wie lange bleiben deine Leserinnen auf deinem Blog)
  • Social Media Anbindung (wirst du geliked und geteilt)
  • Texte (sind deine Texte relevant, interessant, werden sie gelesen)

Yoast SEO

Ohne geht es gar nicht. Wirklich nicht. Sexy Überschriften sind das A und O. Die musst du schon selbst schreiben. Aber direkt danach kommen extra spannende und verführerische Meta-Texte. Also die drei Zeilen, die du in Google oder Facebook als Vorschau für deinen Blogartikel siehst. Und die müssen sitzen. Sonst klickt das keiner. Dabei hilft dir das Yoast SEO Plugin. Gefühlt ist es das meist genutzte WordPress Plugin. Da kannst du die Metatexte bearbeiten und den geilsten Scheiß einstellen. Mit KLick-Garantie. Wenn du es richtig machst.

Denn die ersten drei Sätze aus deinem Blogartikel sind nicht zwingend die Besten. Also zumindest nicht für den Metatext.

WP Smush

Zahlt ganz klar auf deine Ladegeschwindigkeit ein. Wenn du WP Smush einmal installiert hast, dann werden alle Bilder, die du auf dein Blog hoch lädst automatisch in der Dateigröße optimiert. Also die Dateigröße wird so gering wie möglich gehalten ohne das dabei dein Bild an Qualität verliert.

Damit kannst du in fünf Minuten (so lange brauchst du wohl, um es zu installieren) unfassbar viel für dein SEO machen. Wenn du dir noch ein bisschen mehr Zeit nimmst, kannst du auch alle Bilder aus deinem Bestand smushen.

In der kostenlosen Basisversion kann man das in 50er Päckchen. Das dauert dann ein bisschen, lohnt sich aber in jedem Fall. Denn Deine Leserinnen werden sich über die kürzeren Ladezeiten sehr freuen und gern wieder kommen.

Wenn dir das zu lange dauert, dann kauf das Upgrade. Gerade für Blogs mit vielen Bildern lohnt sich das sicher.

Cachify

Der zweite Booster für deine Ladezeiten. Installieren und einfach ab und an mal updaten. Fertig.

Falls es dich wirklich interessiert: Cachify merkt sich, wie deine Seite aussehen soll und speichert das. So muss sie nicht jedes mal neu geladen und aus dem Nichts aufgebaut werden.

Pinterest Pin it Button

Wenn du eine von den aller letzten Bloggerinnen bist, die noch nicht bei Pinterest unterwegs sind, dann solltest du vielleicht auch meinen Artikel dazu lesen, wie du schnell Pinterest Grafiken erstellen kannst.

Pinterest ist kein Social Media Kanal im klassischen Sinn, sondern eher eine Bildersuchmaschine. Und es gibt keinen Grund für dich, nicht davon zu profitieren und deine Bilder dort nicht zur Suche zur Verfügung zu stellen. Installiere also das Pin it Button Plugin und lade deine Leserinnen dazu ein, deine Bilder direkt zu pinnen.

Denke beim Bloggen auch daran, den Alt Tag (Alternativtext) deiner Bilder gleich passend zu beschreiben. Wenn jemand dein Bild pinnt, dann wird der Alt-Tag (oder Alternativ-Text) als Pinterest Beschreibung verwendet. Und den vorgeschlagenen Text ändert wirklich niemand.

Das kannst du fr dich nutzen: schreib da rein, wofür du auf Pinterest gefunden werden willst (Keywords) und formuliere deinen ersten Satz so, dass er neugierig auf mehr macht. Meist wird nämlich nicht weiter gelesen, sondern nach dem ersten Satz entschieden, ob geklickt wird oder nicht.

Back WP Up

Machst du für dein Blog regelmäßig Backups? Back WP Up kann das automatisch direkt auf deiner Dropbox speichern und kümmert sich so darum, dass die ganze Arbeit, die du in deine Texte (und in dein SEO) gesteckt hast nicht verloren gehen kann.

Ich habe regelmäßig ein mal die Woche ein Backup laufen und mache nach jeder größeren Änderung noch mal eins händisch. Aber wie gesagt: ich bin auch ein Streber. Dazu kommt halt auch noch, dass ich inzwischen schon ein paar mal die Geschichte vom zerstörten Blog ohne Backup gehört habe. Und glaub mir: die wird nie ohne Tränchen erzählt.

Dabei ist es völlig unerheblich, ob du im Zweifel wüsstest, was man mit dem Backup macht. Denn das kannst du dann immer noch heraus finden, wenn es soweit ist. Oder eben von einem Profi übernehmen lassen. Wichtig ist erst mal nur, dass es überhaupt eins gibt.

Wenig Aufwand, viel SEO

Die Plugins kannst du alle an einem verregneten Samstag installieren. Oder wenn mal spontan der Mädelsabend ausfällt. Und damit hast du dann schon richtig viel für dein SEO getan. Gerade das Backup ist im richtigen Moment UNBEZAHLBAR.

Hast du auch Plugins, die du für dein SEO nutzt und die ich hier nicht erwähnt habe?

 

Hier übrigens für dich der Pin (für Pinterest, ist klar oder?)

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