Nutze die H-Überschriften beim Bloggen für ein besseres Leo und mehr zufriedenere Leserinnen. Damit hast du auch bessere Klickzahlen.

Meine Freundin hat Geburtstag. Und es ist ein runder. Da gibt es natürlich nicht wie sonst ein kleines Geschenk, sonder etwas Besonderes. Wir haben uns überlegt, sie mit zum Wandern zu nehmen. Sie ist jetzt schon ein paar mal mit mir und den zwei Räubern spazieren gegangen und geht auch regelmäßig walken und joggen. Insgesamt passt das alles ganz gut und ihr Mann war vom Firmen-Wander-Event ganz angetan. Er ist auch schon eingeweiht und freut sich. Passt also rundherum.

Wir gehen Wandern

Babysitter habe ich besorgt und gebucht haben wir auch schon. Ein richtig nettes Wanderwochenende mit sehr guten Freunden. Ich freue mich wirklich drauf.

Jetzt fehlt nur noch die richtige Verpackung. Ich bin ja nicht so der Typ für ausgedruckte Gutscheine. Und gerade für diese Freundin bietet es sich an, ein Buch zu kaufen. Denn sie ist mir so ähnlich, wie man nur sein kann. Streber durch und durch. Fleißbienchen wie wir lernen sich in der ersten Reihe kennen. Schule, Vortrag, Workshop, egal wo. Unser natürlicher Lebensraum ist vorne.

Wir sind die ersten im Saal. Mit den sorgfältig erledigten Hausaufgaben vor sich auf dem Tisch. Immer vorbereitet. Immer pünktlich. Immer mega interessiert. Immer mit einer hervorragenden und sehr begehrten Mitschrift. Immer mit fertiger ToDo Liste, die “nur noch” umgestzt werden muss.

Mami Startup..... Streberin, Fleißbienchen, Mareike beim Listen Schreiben, Dankbarkeitsjournal, ToDos, Not ToDos, Bullet Journaling, Home Office

Und deswegen bekommt sie von mir auch keinen Gutschein, sondern ein “Wandern für Einsteiger” Buch geschenkt. Denn auch wenn sie so noch nicht wandern war, kann sie sich zumindest in der Theorie vorbereiten.

Ich kaufe ein Wanderbuch

Ich gehe also mit den Kindern in den Outdoorshop meines Vertrauens und schaue mir die Bücher an. Blöd ist, dass mein Mädchen keinen Mittagsschlaf mehr macht und deswegen hundemüde ist. Die ist also schon latent quengelig, als wir in den Laden rein gehen. Ich schaue mich ausgiebig um und finde die Bücher nicht auf Anhieb. Dann ist es gar nicht so einfach, das Regal zu finden, in dem generell übers Wandern geschrieben wird. Denn mein Bub hat die Energieriegel entdeckt, die es für Extremsportler gibt. Da konnte ich wieder direkt beim Denken zuschauen. In dem Moment, als er die gesehen hat, ist ihm siedendheiß eingefallen, dass er OHA! Gerade jetzt eigentlich ein kleines Hüngerchen hat. Moment. Stop. Nein. Einen ausgewachsenen Bärenhunger. Ich erhöhe also von einem quengeligen Kind auf zwei.

Wenn ich vorher schon unsicher war, ob es tatsächlich eine gute Idee war, mit den Kindern zusammen das Buch auszusuchen, kann ich mir jetzt sicher sein: das wird anspruchsvoll.

Ich nehme den Bub auf den Arm und lese schnell die Buchrücken quer. Das passt meinem Mädchen überhaupt nicht. Die will natürlich auch hoch. Ganz klar. Keins der Bücher scheint so recht zu passen und es ist auch kein Verkäufer weit und breit in Sicht. Als ich eigentlich schon aufgeben will, fällt mir ein kleiner Stapel ins Auge, der vor dem Regal quer liegt. Volltreffer. Das sind so ungefährt fünf Bücher und ich blättere jedes kurz durch. Ein Blick auf die Cover zeigt mir, dass zwei Stück schon gar nicht in Frage kommen. Denn es geht schwerpunktmäßig ums Alpine Wandern. Da wir maximal ins Mittelgebirge fahren, schließe ich das mal aus.

Mein Bub weint jetzt wirklich fürchterlich und lässt sich auch nicht mehr auf später vertrösten. Meine Große ist da ein bisschen pflegeleichter. Aber nicht viel. Ich merke gerade, dass sich dieser Blogartikel wie ein Thriller liest.

Wird es die Protagonistin schaffen und das Wanderbuch kaufen?

Ich gehe im Kopf schnell meine Optionen durch und schmiede einen Notfallplan. Eigentlich bin ich ja in den Outdoorladen gefahren, damit ich mir die Bücher mal in Ruhe (HAHAHA!) anschauen kann. Dann wollte ich das Beste aussuchen.

Das hale ich gedanklich schon mal ab und beschließe, mir wenigstens die Inhaltsverzeichnisse anzuschauen. Auf keinen Fall komme ich noch ein zweites mal wieder. Das Projekt wird jetzt abgeschlossen. So schnell kann man als zweijähriger Mitteleuropäer jetzt auch nicht verhungern. Bei der letzten U-Untersuchung hatte der Bub noch Normgewicht. Ich habe also noch einen kleinen zeitlichen Puffer (auch wenn sich das anders anhört).

Völlig genervt nehme ich mit meiner freien Hand die Bücher aus dem Regal und lese nacheinander jeweils das Inhaltsverzeichnis quer. Jetzt kann ich direkt noch eins ausschließen und entscheide mich dann für das mit dem ausführlicheren Materialteil im Inhaltsverzeichnis.

Ich mache drei Kreuze, als ich endlich bezahlt habe und den Laden verlassen kann. Meine zwei müden und völlig ausgehungerten Kinder setze ich erst mal auf die Kofferraumklappe. Da können die erst mal über meine Notfall Ration Brezelchen herfallen. Die Kofferraumklappe ist meine Universal-Picknick-Location. Kann man auch viel besser aussaugen als die Kindersitze.

Auch, wenn die Aktion wirklich anstrengend war: zumindest habe ich jetzt ein Buch und kann mich guten Gewissens wieder auf den Heimweg machen. Die Widmung schreibe ich rein, wenn die Kinder schlafen. Dann packe ich es auch zusammen mit zwei Blasenpflastern ganz liebevoll ein.

Das Buch habe ich tatsächlich danach ausgeliehen und auch gelesen. Ich fand es gar nicht schlecht.

Wanderbuch-Tipp: 

Inzwischen würde ich allerdings das Wanderbuch von Jana Heinzelmann verschenken. Das hatte ich als Reiselektüre mit zur Westfam genommen und jetzt habe ich wirklich Fernweh.

SEO muss nicht zwingend langweilig oder technisch sein. Mami Startup in Münster auf der Westfam.
Bildquellen: Mareike, Westfam und Sabirella

Jana bloggt schon recht lang auf A tasty Hike übers Genusswandern.

Und wer mich kennt, der weiß, dass dass genau meinen Geschmack trifft. Beim Wandern vergesse ich alles und kann herrlich abschalten. Auf meiner Hochzeitsreise war ich übrigens auf Madeira Wandern.

In ihr Buch „Wandern für Anfänger“ hab ich mich gleich verliebt, denn es startet mit meinem Lieblingszitat:

“Wo du nicht hingelaufen bist, warst du nicht wirklich” das ich um reiten ergänzen würde. Ein paar meiner schönsten Wanderungen hatte ich nämlich mit meinem Pferd.

Ihr Blick über den Tellerrand und die vielen persönlichen Einblicke machen das Buch besonders. Da merkt man beim Lesen gleich, dass sie sich beim Wandern nicht nur ins Marschieren, sondern auch in ihren Christian verliebt hat.

Ich mag, wie sie immer wieder zwischendrin andere Wander-Blogger vorstellt. Denn die Links kann ich mir alle gleich auf die Leseliste packen und habe. Direkt Lesestoff für die nächsten Wochen. Die meisten habe ich tatsächlich noch nicht gekannt.

Das einzige, was in ihrem Buch fehlt ist der Soundtrack. Das ist eine Schambergersche Familientradition. Wir denken uns zu jeder unserer Wanderungen einen Soundtrack aus. Der ergibt sich meist aus unseren Gesprächen und dem, was wir unterwegs erleben. Den Soundtrack ziehe ich mir zu Hause dann als Playlist aufs iPhone und so hab ich richtig lange was von meiner kurzen Auszeit.

Ich muss dringend mit ihr darüber reden, ob und wann es eine “Wandern mit Kindern” Fortsezung gibt. Denn mein Rucksack muss dringend mal wieder ausgeführt werden.

Ein Hoch auf das Inhaltsverzeichnis

Ohne das Inhaltsverzeichnis hätte ich meine Mission allerdings nicht erfolgreich abschließen können.

Was du daraus für dein Blog lernen kannst:

Überschriften sind ein mächtiges Werkzeug

Mit Überschriften, kannst du im Kleinen das lösen, was ein Inhaltsverzeichnis für ein Buch übernimmt: du gibst Google die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert einen Überblick über deine Inhalte und Themen zu verschaffen, über die du bloggst.

Denn Google kann zwar Texte systematisch auswerten, allerdings nicht lesen und verstehen. Da musst du schon ein bisschen Hilfestellung leisten.

Dazu kommt, dass du deine Texte so für deine Leserinnen sichtbar auflockerst. Von so einem extralangen dicken Textblock wird man nämlich regelrecht erschlagen. Das gilt erstrecht für das Internet. Vor allem für Inhalte, die deine Leserinnen auf ihrem Handy lesen.

Stichwort mobile Optimierung

Denk mal darüber nach wann und wie du auf dem Handy liest. Ich kann da mal kurz aus dem Nähkästchen plaudern: Newsletter, die ich abonniert habe wandern direkt in einen extra Ordner und kommen gar nicht in die Inbox. Darin stöbere ich im ALDI an der Kasse. Da muss ich ohnehin kurz warten. Blogartikel, die mich interessieren lese ich fast ausschließlich aus dem Newsletter. Ich vergesse sonst schlicht und ergreifend, wieder vorbei zu schauen. Außerdem lese ich das am Bahnhof auf dem Gleis oder in der Bahn. Morgens beim ersten Kaffee, wenn ich früh dran bin oder in diesen kurzen Momenten, in denen meine Kinder völlig unerwartet richtig schön (ohne mich) spielen. Meine 100%ige ungeteilte Aufmerksamkeit haben die Texte dann allerdings nicht.

Im Internet werden Texte oft gar nicht sorgfältig gelesen, sondern nur gescannt 

Wenn sie mir wirklich richtig wichtig sind, kommen sie in mein Pocket. Also meine App, die habe ich extrem lieb gewonnen. Denn das ist ein digitales Magazin, in dem nur meine Lieblingsartikel sind. Und das lese ich gern abends in Ruhe auf der Couch.

Meine aktuelle Leseliste:

Ich lese nur gute Newsletter

Aber um bei mir in die engere Auswahl zu kommen, müssen die Blogartikel im Newsletter gut angekündigt sein. Die Beschreibung und der Titel muss mich neugierig machen. Mich abholen und wenn ich beim ersten durchscrollen (auf dem Handy) nicht überzeugt bin, dann – UPS – kann das dann auch schon weg.

MAreikes Mami Startup Newsletter mit den besten Tipps ud Tricks zum Thema SEO und Homepage
Beispiel für einen hervorragenden Newsletter 😛

*

Unterschätze nie, in welche Situationen man kommen kann, wenn man “noch schnell” einen interessanten Artikel lesen will und dann eben doch zwischendrin mal eins der Kinder auf die Nase fällt (oder die Nase läuft) oder man eben mal schnell die Klebfinger abwischen muss. Einhändig, mit dem Handy in der anderen Hand und einem Auge auf dem spannenden Text.

Bereite deine Texte also immer für die dümmst anzunehmende Situation vor

Die Situation, in der ich als Mama völlig relaxt mit einer Tasse Kaffee anfange zu lesen und mit zwei unruhigen Kindern auf dem Schoß (“Moment, die Mama liest gerade nur noch den Artikel fertig”) mit Hängen und Würgen die letzten zwei Absätze überfliegen kann.

Nutze die H-Überschriften aktiv, um deine Texte zu strukturieren und deine Leserinnen auch in anspruchsvollen Lesesituationen gut durch den Inhalt führen.

Im Schnitt lesen fünf mal mehr Menschen deine Überschrift als deinen Text. Wenn die Überschrift hervorragend ist, kannst du dich frei nach #80istdasneue100 zurücklehnen, denn du hast deine Hausaufgaben gemacht.

Wie nutzt du denn jetzt die H-Überschriften richtig?  

Jede Seite sollte nur eine H1 Überschrift haben. In WordPress ist das der Titel. Die H1 wird also automatisch gesetzt.

Zwischenüberschriften bitte mit gesundem Menschenverstand zu verwenden.

Natürlich ist es hervorragend für dein SEO, wenn in den Überschriften dein Keyword vorkommt. Wenn du aber keinen geraden Satz mit deinem Keyword zusammen bekommst, dann lass es bitte bleiben. Denn deinen Lesern wird das auch auffallen und für die schreiben wir in erster Linie.

*

So baut man einen Text auf:

H1: Dein Blogtitel (also für den Artikel)

H2: die Zwischenüberschriften

Test, Text, Text.

Hier kannst du schreiben, was du willst, es sollte allerdings möglichst gut recherchiert und interessant sein.

Lorem Ipsum….

H2: mehr Zwischenüberschriften

Davon kannst du genau so viele machen, wie du brauchst. Wer mehr zu sagen hat, braucht auch viele Zwischenüberschriften.

Lorem Ipsum…

H3: Zwischenüberschriften um weiter aufzugliedern.

Zum Beispiel, um zwei sehr wichtige Themenkomplexe voneinander zu trennen.

Mehr Lorem Ipsum…

H3: Zwischenüberschrift

Eine H3 habe ich allerdings noch nie genutzt.

Noch mehr Lorem ipsum.

H2: Zwischenüberschrift

Jetzt kannst du dann auch schon das Ende schreiben. Wahrscheinlich hast du jetzt verstanden, wie die H-Überschriften genutzt werden.

Lorem Ipsum Galore……..

*

Dos und Don’ts

Die Überschriften nur im Textbereich platzieren.

  • Keine Überschriften in der Navigation.
  • Keine Überschriften in der Sidebar oder in Boxen neben dem Text (Newsletter abonnieren).
  • Keine Überschriften in Footer Elementen.

Wenn du in den Elementen das Textformat ändern möchtest, musst du das im Zweifel anders lösen. Denn die H-Überschriften sind hier Tabu.

Andere Formatierungsmöglichkeiten: fett, kursiv oder VERSALIEN.

Nutzt du in deinem Blog die H-Überschriften und hast du sie bisher auch richtig angewendet?

*

Hier der Pinterest Pin für dich

Nutze die H-Überschriften beim Bloggen für ein besseres Leo und mehr zufriedenere Leserinnen. Damit hast du auch bessere Klickzahlen.

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Folge mir doch auf:
Facebook
TWITTER
Pinterest
RSS
SOCIALICON

Hier geht es weiter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.