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Warum du mit deinem Blog kein Geld verdienst

Und was du tun kannst, um deinen Gewinn zu erhöhen

In der Theorie hört sich das so leicht an: einen Blog erstellen und damit „nebenbei“ Geld verdienen. Meist läuft es aber anders. Man schaut nach einem anstrengenden und arbeitsreichen Monat auf das Konto und sucht nach Reichtümern. Egal, wie sehr wir es uns wünschen, das große Geld kommt leider nicht einfach so. Oder über Nacht. Oder überhaupt.

Es gibt aber ein paar schlechte Gewohnheiten die du abstellen kannst, um deine Ziele schneller zu erreichen.

1. Du konzentrierst dich zu sehr auf deine Produktion

Gute Blogartikel sind die Basis deines Erfolges. Das ist einfach Fakt. Daran gibt es keinen Zweifel und das ist nicht diskutabel.
Aber du darfst nicht vergessen, dass deine Artikel nicht sichtbar sind, solange du keine Werbung dafür machst. Es bringt dich langfristig nicht weiter, deine Texte bis zur absoluten Perfektion zu verbessern, wenn du dann keine Zeit mehr, hast, deine Leser auch darüber zu informieren, dass es genau diese perfekten Blogartikel überhaupt gibt.

SEO Optimierung, Pinterest und auch Facebook oder Instagram sind da gute Möglichkeiten, um deine Message in die Welt zu tragen.

 

2. Du machst nicht genug oder du bist zu billig

Auch wenn du das vielleicht jetzt nicht hören möchtest: ein guter und ausgewogener Blog hat nicht nur Kooperationen, sondern auch jede Menge gute und unbezahlte Inhalte. Das Verhältnis sollte mindestens 5:1 sein. Das heißt, wenn du vier Kooperationen im Monat haben möchtest, dann solltest du um die 20 Blog Posts insgesamt schreiben.

Die Stunden, die dir neben deiner Teilzeit Stelle und / oder den Kindern noch bleiben, sind ohnehin schon gezählt. Überstunden können wir uns ja direkt von der Schlafzeit abziehen. Vielleicht kannst du ja einfach jeden Abend noch 15 oder 30 Minuten mehr für dein Blog investieren, wenn die Kinder im Bett sind. Das summiert sich über den Monat auch auf.

Wenn du an jeder Kooperation nur 100,- Euro verdienst und fast einen Tag in der Produktion benötigst, wirst du nie große Reichtümer erwirtschaften können. Da musst du einfach schneller werden oder die Preise erhöhen.

Also schau noch mal genau auf deine Kosten. Was davon brauchst du wirklich und auf was kannst du verzichten? Räume rigoros auf und erhöhe damit deine Gewinne. Denn je mehr Gewinn du erwirtschaftest, desto weniger musst du arbeiten und desto mehr Zeit kannst du mit deiner Familie verbringen.

 

3. Du hast zu viele Ausgaben

Ganz klar: ohne Einnahmen wirst du ganz sicher nicht reich. Aber Umsatz ist eben nicht gleich Gewinn und wenn du deine Ausgaben nicht dauerhaft einschränkst, dann wirst du deine Ziele nicht erreichen.
Wenn du als Unternehmerin über deine Verhältnisse lebst, wirst du das auch durch gute Kooperationen nicht kompensieren können.
Ein paar Euro im Monat für Evernote, ein paar Euro für Trello, Canva oder die Creative Suite mit Lightroom und Photoshop. Mal eben den Handyvertrag aufgestockt, damit dir beim Arbeiten im Lieblingscafé das Internet nicht ausgeht. Ach und ein Newslettersystem mit allem Zipp und Zapp brauchst du ja als Vollprofi auch noch.

So kommt man im Monat schnell mal auf über 50,- Euro und da habe ich den Kaffee noch nicht mit gerechnet, der in deinem Lieblingscafé mit Sicherheit auch mehr kostet als zu Hause.
So schön die ganzen Tools auch sind und so gern du sie auch hättest: schreib deine ToDo Liste doch lieber ganz altmodisch auf einen Block und arbeite zu Hause, solange du nicht wirklich im Geld schwimmst.

Und das waren jetzt erst mal nur die fixen Kosten.

Dazu kommt ja dann noch alles, was du hier und da und überhaupt noch „mal schnell“ im vorbeigehen shoppst. Da will ich mich gar nicht ausschließen. Ich habe unfassbar viele Ideen und will die am liebsten immer alle gleich umsetzen. Und dann mache ich mir zu der Idee natürlich gleich eine kleine Karte in meinem Trello (schon ist es ein Projekt) und schreibe eine ToDo Liste dazu und wenn mir dann noch ein Sale quer kommt, dann fange ich schon an, dafür Material zu besorgen. Ich brauche es ja sowieso.

Bei mir zieht sich das übrigens durch das ganze Leben. Da muss ich immer sehr aufpassen. Bestes Beispiel: meine kleine Wollsammlung. Lanade hatte vorletztes Jahr Sale für die Drops Alpaka Wolle und die liebe ich wirklich sehr sehr sehr. Da bin ich dann noch schnell durch meine kleine Sammlung an Anleitungen durch gegangen und hab mal einen 4 Jahres-Vorrat gekauft. War mir an dem Tag nicht so bewusst. Aber ich stricke da jetzt schon zwei Jahre dran rum und es ist kein Ende in Sicht…

 

Meine Lieblingswolle war im Sale: Drops Alpaca verstricke ich wirklich sehr sehr gerne. Deswegen habe ich jetzt einen Vorrat für mehrere Jahre. Ob das clever war? Ich weiß nicht. ♥ www.mami-startup.de

 

Das Geld dafür habe ich natürlich fest angelegt und wenn sich mein Geschmack ändert oder ich lieber gar nicht mehr stricken möchte, kann ich damit auch nichts mehr anderes machen.

Deswegen habe ich dafür jetzt eine kleine Fragen-Liste, die ich durch gehe, bevor ich mir Material für zukünftige Projekte kaufe.

  1. habe ich das Projekt schon auf der ToDo Liste? Oder ist es ein spontaner Geistesblitz („ich könnte ja auch mal“)?
  2. hilft mir das Projekt, meinem Jahresziel näher zu kommen?
  3. gibt es absolut keine andere Möglichkeit, das Projekt umzusetzen, außer XYZ zu kaufen?
  4. habe ich das Projekt schon angefangen oder kann ich das Projekt (realistisch) diese Woche noch anfangen?

Wenn ich eine Frage davon mit „nein“ beantworte, dann mache ich mir eine Notiz im Evernote (oder lege mit den Amazon Link da ab) und lasse es gut sein. So halte ich meine Ausgaben niedrig und meinen Firmen-Kontostand hoch. Ich habe keine größeren Beträge in Material angelegt und langfristig kommt mich das deutlich günstiger, als da jedem Angebot und jeder guten Gelegenheit hinterherzurennen.

Sales kommen übrigens erfahrungsgemäß wieder.

Für mich ist es wirklich wichtig, dass ich mich darauf fokussiere, dass mein Blog kein Hobby ist, mit dem ich alle meine Spleens ausleben kann und dass ich meine Einnahmen und Ausgaben auch entsprechend professionell durch kalkuliere. Und das rate ich dir auch.

Denn nur so kannst du langfristig auch Geld mit deinem Blog verdienen.

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2 thoughts on “Warum du mit deinem Blog kein Geld verdienst

  1. Antworten
    Simone Orlik - 16. August 2017

    Liebe Mareike, Danke für deinen Beitrag.
    Ich habe gelernt, mich zu fokussieren – und scheinbar hilft mir das sehr. Neben meiner beruflichen Arbeit als Texterin sind die Stunden rar, die man für die „eigenen“ Sachen, zum Beispiel den Blog, hat. Ich habe das Problem, dass ich unheimlich kreativ bin, aber nicht alles umsetzen kann – völlig logisch irgendwie. Dann habe ich also erstmal entrümpelt, meinen Jahrelang geliebten Backblog zur Seite gelegt und mich gefragt: Was willst du eigentlich, worauf könntest du dich fokussieren, damit du mehr gelesen wirst. Also habe ich einen Blog unter http://www.tea-and-scones.de eingerichtet, in dem ich mich nur mit Großbritannien beschäftige. Die Social Media Kanäle habe ich angepasst (oder bin gerade noch bei) und frage mich wirklich eisern: Passt das, was du posten willst, wirklich zum Thema und hat es Mehrwert? Was soll ich sagen: Es funktioniert – ich habe zwar noch keine Kooperationen, aber ich bin fest davon überzeugt, dass auch das kommen wird.

    PS: Super Beispiel mit der Wolle. Ich habe seit beinahe 2 Jahren fast ein identisches Projekt hier liegen und es geht nicht weiter 🙂

    Alles Liebe, Simone

    1. Antworten
      Mareike - 16. August 2017

      Liebe Simone,
      so eine schöne Homepage!
      Ich habe gerade für eine Kundin eine Seite für einen Workshop in Schottland fertig gestellt. Ist das vielleicht was für dich? Oder für deine Leserinnen?
      https://www.christinasperling.de/life/schottland/
      Und ja, wenn man sich fokussiert ist das tolle, das man auch mal was abhaken kann und das gibt unheimlich viel Motivation und Kraft.
      Viele Grüße und viel Spaß!
      Mareike

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