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Was mein Ziel für Februar ist und warum du auch Ziele haben solltest

Ohne Ziel bist du immer auf dem richtigen Weg

….aber das will doch keiner

Wer wie ich jeden Tag im Schnitt 6-8 Windeln wechselt, der braucht sich keine Gedanken darüber machen, den Kontakt zur Basis zu verlieren oder total abzuheben. Mein Alltag ist gut durchorganisiert. Ich habe definitiv genug damit zu tun, meine Familie mit der Teilzeitstelle unter einen Hut zu bekommen und dabei dann mein eigenes Unternehmen nicht zu vernachlässigen. Es gibt immer etwas zu tun und für mein eigenes Geschäft habe ich auch keinen Chef, der mich einmal im Jahr zum Zielgespräch einlädt. Solche Strategischen Termine müssen leider oft ausfallen, weil banale Dinge wie Noro-Virus oder ein Schaden im Stellwerk der Deutschen Bahn mich in meinem Tatendrang ausbremsen.

Ein ganz normaler Tag in meinem Leben

Freitag Morgen. Der Wecker klingelt um 6:00 Uhr. Ich stehe auf und mache mich auf den Weg ins Bad. Auf dem Weg dahin schalte ich die Kaffeemaschine ein und wecke mein Mädchen (zum ersten mal).

Ich habe Glück und der Bub schläft noch. Ich kann mich also in Ruhe anziehen und mir sogar noch die Haare kämmen.

Das Mädchen wecke ich dann direkt noch mal. Danach wecke ich den Bub: der hat prompt ein dickes Auge. Nicht verwunderlich: hat gestern im Kindergarten mit dem Gesicht gebremst. So bleiben kann das allerdings nicht. Ich wecke das Mädchen zum Dritten mal, mach die Kinder fertig und gebe sie um 7:00 Uhr im Kindergarten ab.

Bei meiner Teilzeit Stelle bin ich mitten in der Projektphase. Habe für den restlichen Tag bei den Omas Kinderbetreuung gebucht. Will sie samstags dann wieder abholen. Eine davon rufe ich an und frage, ob sie den Kinderarzt Termin übernehmen kann: na klar. SUPER!

Also ab ins Home Office und schon mal das Wichtigste abarbeiten. Den Kinderarzt Termin vereinbare ich für 10:00 Uhr, rufe dann die Oma an und setze mich wieder an mein Projekt.

11:00 Uhr Lagebericht: der Kinderarzt besteht darauf, dass es vom Sturz kommt und schließt Bindehautentzündung kategorisch aus. Wir glauben ihm erst mal.

Für die Teilzeit Stelle muss ich heute Überstunden machen. Aber dafür war ja der Babysitter Dienst auch gedacht. Um 16:00 Uhr bin ich mit einer Freundin verabredet. Zur verspäteten Mittagspause. Wir laufen bei dem schönen Wetter einmal quer durchs Feld. Soooooooooooo schön! Die Pause habe ich mir wirklich verdient. Als ich mich gerade verabschiede und zurück ins Home Office an den Rechner will, ruft die Oma wieder an: das andere Buben-Auge ist jetzt auch dick. Außerdem völlig verklebt. Der örtliche Augenarzt nimmt keine neuen Patienten mehr und hat sie schon wieder heim geschickt. Kinderarzt und Vertretung haben natürlich Freitag nachmittag geschlossen. Wir fahren also zusammen in die Augenklinik. Dort warten wir ca. eine Stunde und bekommen ein Rezept für antibiotische Augentropfen. Privatrezept versteht sich.

Zum Glück hat die Apotheke im Einkaufszentrum noch offen. Ich zahle das Medikament selbst und überlege, ob ich das Rezept wirklich im Nachhinein bei meinem Kinderarzt umtauschen soll, um mir dann bei der Apotheke mein Geld zurück zu holen. Dafür müsste ich nächste Woche beide Kinder in die Schneeanzüge packen und erst zum Arzt und dann zur Apotheke fahren…

Der Bub geht zusammen mit den Tropfen dann wie vereinbart zur Oma und ich wieder ins Home Office. Es ist inzwischen 20:00 Uhr. Um 1:30 Uhr mache ich den Laptop zu und lasse es für den Tag gut sein.

Auf dem Weg ins Bett mache ich mir Gedanken darüber, wie ich nächste Woche arbeiten soll, wenn ich den Bub mit der Bindehautentzündung nicht in den Kindergarten bringen kann.

Ziele geben Orientierung und funktionieren wie ein Leuchtturm

Es passiert mir regelmäßig, dass ich in solchen stressigen Phasen vor meiner kilometerlangen ToDo Liste sitze und völlig verzweifle. Denn eigentlich hatte ich ja den perfekten Plan. Meine Kinderbetreuung war organisiert, meine Aufgaben waren klar formuliert und ich hätte sie nur noch abarbeiten müssen. Und dann schlägt das Leben zu. PENG! An solchen Tagen hilft es mir, einen Schritt zurück zu gehen und mir meine Monats- und Jahresziele anzuschauen.

Danach sortiere ich meine ToDo Liste danach, was jetzt getan werden muss und nicht aufschiebbar ist (Ausflug in die Augenklinik), und erledige danach alles, was mich diesen Zielen auch näher bringt. Oft streiche ich dann auch Aufgaben, die ich zwar tun könnte, die mich meinen Zielen in diesem Monat (oder Jahr) aber nicht näher bringen.

Meine Ziele funktionieren dann für mich wie ein Leuchtturm und geben mir Orientierung.

Dabei achte ich sehr darauf, dass meine Ziele messbar und erreichbar sind. Je nachdem wie umfangreich und auf welche Themen ich die Schwerpunkte setze, wähle ich eins oder maximal zwei aus. Mehr funktioniert für mich auf keinen Fall.

Hier sind also meine Ziele für Februar

  • Mich auf mein Coaching konzentrieren und mir die nötigen Freiräume zu schaffen, um alle Aufgaben sorgfältig abzuarbeiten
  • 2 Abende die Woche Schreiben

Was sind deine Ziele für diesen Monat und was wirst du heute noch tun, um einen Schritt weiter zu kommen?

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One thought on “Was mein Ziel für Februar ist und warum du auch Ziele haben solltest

  1. Antworten
    Mareike - 28. Februar 2017

    Bilanz: der Februar ist richtig gut gelaufen.
    Für das Coaching habe ich mir die Freiräume geschaffen, die ich gebraucht habe. Ich liebe das Coaching!
    Schreiben: zwei Abende die Woche hört sich nicht nach besonders viel an, aber wenn ich mir anschaue, was ich so geschafft habe, dann kann ich zu Recht stolz sein 🙂

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