Wenn du mit deinem Ziel richtig glücklich werden willst (und es auch erreichen), dann solltest du dein Warum kennen. Denn das ist der Schlüssel zum Glück.

Ziele, die dich glücklich machen

Birthe ist mir in der Community von Sina Paries über den Weg gelaufen. Das kann man so nicht sagen. Eigentlich hat Sina gesagt, wir sollen uns mal unterhalten. Das haben wir dann auch gemacht. Da war dann gleich klar: es wird ein Podcast-Interview geben. Birthe interviewt Frauen dazu, wie sie ihr Glück mit Familie und Beruf finden. Ein Thema, das uns ja alle umtreibt.

Mit den richtigen Zielen kommt man dem Glück gleich ein Stück näher

Kennst du das? Du setzt dir ein großes Ziel, bist zunächst total motiviert und beginnst mit den ersten Schritten. Und dann irgendwann, ganz plötzlich und fast unbemerkt, verlässt dich die Motivation und du hast so gar keine Lust mehr weiter an deinem Ziel zu arbeiten. Hin und wieder machst du zwar noch etwas, aber so richtig toll fühlt es sich nicht mehr an und von einem Flow-Zustand kann schon gar nicht die Rede sein. Außerdem sind da ja noch die vielen anderen Dinge, um die du dich gerade kümmern musst, die Kinder, der Urlaub, der Umzug in die neue Wohnung und überhaupt, du hast ja gar keine Zeit und es wird dir alles viel zu viel.

Ich kenne das nur allzu gut. Wie oft war ich zunächst bei einem neuen Projekt mit vollem Elan bei der Sache, war motiviert bis in die Fingerspitzen, um dann plötzlich in ein tiefes Loch zu fallen. Meist ploppte in diesen Momenten eine bestimmte Frage in mir auf: Warum mache ich das eigentlich?

Warum es so wichtig ist, dass du dein Warum kennst

An der Stelle, ich stelle sie mir gern wie eine Weggabelung vor, gibt es eigentlich nur noch zwei Optionen. Entweder du kennst die Antwort auf die Frage „Warum mache ich das eigentlich?“ oder du kennst sie nicht. Wenn du sie kennst, wirst du dich vermutlich selber wieder aufrappeln, die Durststrecke überstehen und dann mit neuer Motivation weitermachen. Du wirst den Familien-Urlaub organisieren, den Umzug vorbereiten und trotzdem noch die Zeit finden weiter an der Erreichung deines Ziels zu arbeiten. Selbst wenn es schon spät ist, die Kinder endlich schlafen und du dir eigentlich auch einen gemütlichen Abend auf der Couch vorstellen könntest. Alles egal, denn du hast dieses starke Warum in dir und setzt alles daran, dein Ziel auch zu erreichen.

Wenn du die Antwort auf die Frage aber nicht kennst, dann wirst du es sehr schwer haben. Du wirst entweder aufgeben oder nur noch lieblos und wenig motiviert auf die Erreichung deines Ziels hinarbeiten. Es wird dich ziemlich viel Kraft kosten und du wirst dir die berühmte Frage nach dem Warum noch öfter stellen. Nicht gerade motivierend, wenn du sie niemals beantworten kannst.

So machst du deine Ziele wow!

Wie aber kommst du nun zu Zielen, die auf die Frage nach dem Warum eine klare Antwort kennen? Das ist tatsächlich gar nicht so schwer, wie es sich jetzt vielleicht anfühlen mag. Du musst nur ein paar einfache Fragen beantworten.

Damit es leichter zu verstehen ist, mache ich dir das ganze mal an meinem eigenen Beispiel deutlich. Mein aktuelles Ziel ist es, mir ein möglichst ortsunabhängiges Business aufzubauen, mit dem ich mich voll und ganz identifizieren kann. Das ist ein sehr hohes Ziel und mit Sicherheit keines, das man mal eben in drei Monaten erreicht. Dass ich aus dem Bildungsbereich komme und wenig Ahnung von BWL habe, macht die Sache nicht gerade einfacher. Von dem Kind, das hier bei uns wohnt und das auch noch seine Zeit und meine Aufmerksamkeit einfordert, mal ganz abgesehen. Und trotzdem arbeite ich jeden Tag an der Erreichung dieses Ziels, setze mich morgens während die kleine Maus in der Kita ist und oft auch noch abends an den Schreibtisch und nutze meine Zeit so gut es geht, um diesem Ziel näher zu kommen.

Und der ganze Zaubertrick, warum das funktioniert, ist die Tatsache, dass hinter diesem Ziel ein ziemlich starkes Warum steckt. Und so ein Warum kann man mit etwas Nachbohren sehr gut herausfinden, quasi im Selbstinterview. Dazu musst du einfach nur fragen „Warum?“ Und zwar solange, bis du beim Kern deines Warums angekommen bist. Hier mein Beispiel:

Warum ist es mein Ziel, ein ortsunabhängiges Business haben?

Antwort: Weil ich unabhängig sein möchte.

Warum will ich unabhängig sein?

Antwort: Weil ich Familie und Beruf flexibel miteinander vereinbaren möchte.

Warum will ich Familie und Beruf flexibel miteinander vereinbaren?

Antwort: Weil es mir wichtig ist, sowohl Zeit für meine Kinder, als auch einen Beruf zu haben, der mich erfüllt. Und ich dabei als Mama nicht von einem Arbeitgeber abhängig sein möchte, der mich zeitlich und räumlich einschränkt.

Warum will ich Zeit für meine Kinder haben und einen Beruf, der mich erfüllt?

Antwort: Weil ich es toll finde, meinen Kindern beim Aufwachsen zuzusehen, wie sie immer wieder neue Dingen entdecken und schlauer werden. Weil es mir wichtig ist, auch dann für sie da zu sein, wenn sie mal krank sind oder sie einfach ihre Mama brauchen. Und was den Job angeht: Weil ich neben der Familie auch noch eine weitere sinnvolle Aufgabe brauche, die mich intellektuell herausfordert und mich nach meinen Talenten und Fähigkeiten arbeiten lässt.

Die Antwort zu den Kindern finde ich hier schon ausreichend. Warum aber brauche ich eine Aufgabe, die mich intellektuell herausfordert und mich nach meinen Talenten und Fähigkeiten arbeiten lässt?

Antwort: Weil es mir unendlich viel Freude macht, meine eigenen Projekte voranzutreiben und die Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die ich für wichtig halte. Weil es toll ist, alles selber gestalten zu können und weil ich nur dann wirklich im Flow arbeite, wenn ich voller Begeisterung bei der Sache bin und den Tätigkeiten nachgehe, die ich liebe und die mich glücklich machen.

Für mich persönlich ist an dieser Stelle, das „Warum“ ausreichend genug geklärt. Ich weiß ganz genau, wofür ich das alles mache und bin dadurch mit voller Energie und Motivation bei der Sache. Und falls doch mal das schwarze Loch mit der berühmten Frage auftaucht, kenne ich ja die Antwort und mache einfach weiter, chaka! Und das praktische dabei: Da das Warum für mein großes Ziel geklärt ist, kenne ich zumeist auch das Warum für meine Teilziele und meine einzelnen Projekte. Denn die führen alle auf das große Ziel hin und bilden damit sozusagen eine Warum-Einheit. Da ist es dann ganz egal, ob ich gerade eine Folge für meinen Podcast „Glücklich mit Familie und Beruf“ aufnehme oder mich in WordPress einarbeite und SEO lerne. Die Frage nach dem „Warum eigentlich?“ wird immer gleich beantwortet.

Warum du das auch kannst!

Und sind deine Ziele schon wow? Arbeiten sie wirklich auf das hin, was du willst? Oder sind es eigentlich Ziele, die gar nicht so richtig aus dir heraus kommen? Ich behaupte ja, dass eigentlich alle Ziele, die wir uns selber setzen ein großes Warum in ihrem Inneren haben und wir es nur oft nicht richtig erkennen. Dann ist es einfach an dir, deine Ziele zu hinterfragen! Warum willst du genau dieses Ziel erreichen? Warum willst du, dass dein Blog im nächsten Jahr mindestens x-tausend Klicks hast? Warum willst du das Produkt XY auf den Markt bringen? Einen neuen Job finden? Mehr Zeit mit deinen Kindern verbringen? Egal, wie deine Ziele auch aussehen mögen, ich bin mir sicher, dass du, wenn du ganz tief bohrst dein wahres Warum finden wirst.

Dazu musst du dir nur dein Ziel noch einmal aufschreiben und dich wie im Beispiel oben selbst interviewen. Am besten klappt das tatsächlich schriftlich, denn dann formulierst du klarer und setzt dich mit den Fragen tiefer auseinander, als wenn du sie nur mündlich durchgehst. Und kleiner Tipp am Rande: In der Regel kommt das wahre „Darum!“ erst nach fünf bis sieben mal fragen an die Oberfläche! Denn von Frage zu Frage werden die Antworten immer tiefgründiger und sind oft gar nicht mehr so leicht zu formulieren.

Und jetzt?

Jetzt setze ich mich wieder an meinen Schreibtisch, arbeite am Aufbau meines ortsunabhängigen Online-Business und finde nebenbei heraus, wie wir Mütter glücklich mit Familie und Beruf werden können. Denn das wird zwar nicht mein Business sein, aber es ist mein aktuelles Projekt, das mir einerseits dabei hilft viel über das Thema Online-Business zu lernen und mir andererseits zeigt, wie es funktioniert, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Und daher weiß ich ja jetzt, warum ich das eigentlich mache. Und du so? Was sind deine großen Ziele und vor allem, warum eigentlich?

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Vielleicht willst du erst mal die Sterne befragen, bevor du deine Ziele steckst.

 

 

 

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