Wie du deine Ziele so setzt, dass du sie auch erreichen kannst ♥ www.mami-startup.de

Wie du deine Ziele erreichst

Ziele helfen dir, auf deinem richtigen Weg zu bleiben

Kennst du das, wenn du im Supermarkt vor dem Joghurt Regal stehst und dich nicht entscheiden kannst? Welcher darf es sein? Mit Fruchststücken oder ohne? Comic-Figuren drauf? Knusperstückchen in der Ecke? Markenprodukt oder No Name?
Mir geht es übrigens auch regelmäßig beim Einkaufen so. Wenn ich in einem großen Supermarkt einkaufe, brauche ich ewig. Deswegen kaufe ich grundsätzlich im Discounter ein. Denn mir reicht es, wenn ich mich zwischen zwei Sorten Mehl entscheiden kann. Günstig oder Markenprodukt. Ich brauche keine 14 Typenformen oder Getreidesorten zur Auswahl. Ich will einfach nur Mehl.
Jetzt denke mal über deine ToDo Liste nach. Wie viel steht da denn momentan drauf? Und wie lange brauchst du in der Regel, um darüber nachzudenken, welche der vielen Aufgaben du jetzt eigentlich erledigen müsstest?
Und um noch einen obendrauf zu setzen? Wie sieht es denn mit den Zielen aus, die du dir im Januar für dieses Jahr gesetzt hattest? Bist du da noch gut im Plan oder ist da das eine oder andere schon in deiner ellenlangen ToDo Liste einfach irgendwie nach hinten gerutscht?

Wie wäre es denn mit einem Frühjahrsputz? 

Wobei Frühjahrsputz sich ja schon irgendwie altbacken anhört. Und negativ. Lass uns lieber ein Detox machen. Das hört sich irgendwie gleich viel hipper an. Trendy. So nach Berlin und Straßencafe. Sonnenbrille auf und Smoothie bestellt. Ja. Das machen wir.
Also Dann: Detox. Du wirst nämlich dieses Jahr deine Ziele erreichen.
Und das schaffst du sehr viel leichter, wenn du dir erst gar keine Möglichkeit lässt, dich zu entscheiden. Leg einmal grundsätzlich fest, was dich vorwärts bringt und dann nichts wie los.
Als erstes schauen wir mal, wo du stehst: was hast du schon geschafft in diesem Jahr?
Es ist so wichtig, sich das regelmäßig bewusst zu machen und auch die eigenen Erfolge ordentlich zu feiern.
Ich habe meine ToDo Liste in Trello und schaue mir regelmäßig am Ende der Woche und am Ende des Monats an, welche Aufgaben und Projekte “erledigt” sind.

Wie sieht es mit deinen großen Januar-Zielen aus? 

Welche Meilensteine und Teilprojekte sind schon geschafft? Welche nicht?
Ich glaube ganz fest an die Macht des Aufschreibens: also hol dir einen Stift und schreib dir deine Jahresziele noch mal auf. Was davon ist schon geschafft? Welche Meilensteine hast du schon erreicht? Welche fehlen noch?
Du kannst das Aufschreiben natürlich auch einfach überspringen. Wenn dir das schon zu viel Aufwand ist……. verstehe ich wirklich. Aber dann brauchst du dich allerdings nicht wundern, wenn du am Ende des Jahres wieder deine Ziele nicht erreicht hast.
Also los: schreib auf.
Und jetzt das aller wichtigste: welche Meilensteine hast du nicht erreicht? Und warum nicht?
Woran lag es?
War das Ziel zu hoch gegriffen? Ging es nicht schnell genug voran? Dann ist es jetzt vielleicht an der Zeit, die Ziele neu herunter zu brechen und dir einfach ein bisschen mehr Zeit für die Zielerreichung zu geben.
Ich hatte mir im Januar vorgenommen jede Woche einen Blogartikel zu veröffentlichen und wer sich die Mühe macht, da ins Archiv zu schauen, der kann sehen, dass das nicht immer geklappt hat. Denn meine Kinder waren irgendwann beide krank.
Wenn ich mich abends an den Rechner setze und schnell noch einen Artikel  schreiben will und nach nur drei Minuten die Große weint und ich trösten gehe, um dann wieder zurück an den Rechner zu kommen…… und dann der Kleine weint…. und dann noch mal die Große… Da ist schnell klar: den Artikel kann ich heute sicher nicht fertig schreiben.
Trotzdem: sobald alle schlafen und Ruhe eingekehrt ist, habe ich genau zwei Möglichkeiten.
  1. Entweder suhle ich mich in einer Mischung aus Perfektionismus und Selbstmitleid: “das Universum ist ja so böse zu mir und was ich mir vorgenommen hatte schaffe ich heute ohnehin nicht mehr”
  2. oder ich sag mir “jetzt erst recht: ich habe noch eine Stunde, bis ich ins Bett gehe und da schaffe ich zumindest die Recherche und Gliederung.”
Hier wende ich immer die 90-10-Regel an:

Das Leben wird zu 10% davon bestimmt, was dir passiert und zu 90% davon, was du daraus machst. 

In der Woche habe ich tatsächlich keinen Artikel veröffentlicht. Aber ich bin dran geblieben und habe mich nicht entmutigen lassen. Ich habe nicht aufgehört zu bloggen, weil es einfach viel zu stressig ist und nicht in meine Lebenssituation passt. #heuldoch!
Wichtig ist, nicht aufzugeben und trotzdem weiter zu machen. Auch wenn man langsamer voran kommt.
Inzwischen bin ich übrigens auf solche Situationen vorbereitet und habe immer ein oder zwei Artikel fertig und in der Schublade, die ich dann einfach aus dem Hut zaubern kann.

Waren es vielleicht die falschen Ziele? 

Wenn du die Aufgaben noch nicht angegangen bist, dann hast du vielleicht auch einfach etwas vorgenommen, was “eigentlich jetzt dran wäre”. Das wird von dir erwartet. Ganz klar logisch der nächste Schritt. Aber wenn es sich für dich falsch anfühlt? Wenn du das für dich noch gar nicht zu Ende denken kannst?
Mit 25 habe ich eine lange Beziehung beendet, weil es einfach an der Zeit war, zu gehen. Der logische und von allen erwartete nächste Schritt wäre der gewesen, bei dem ich ein weißes Kleid kaufe. Aber das konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen.
Deine Ziele müssen zu dir passen. Und du musst sie auch wirklich wollen. Wenn du sie aufschiebst, kann das ein Zeichen dafür sein, dass es einfach nicht dein Ziel ist. Oder noch nicht.

Sei ganz ehrlich zu dir: welche Ziele willst du überhaupt realisieren? 

Der Rest wird ersatzlos gestrichen.
Wenn du dir damit schwer tust, mach eine “hätte/wäre/könnte” Liste. Schreib Ziele, von denen du dich NOCH nicht trennen kannst auf und steck sie in einen Briefumschlag. Bitte eine gute Freundin, dir die Liste in drei oder noch lieber in sechs Monaten zu geben. Entscheide dann neu.
Für die übrigen, triffst du deine Grundsatzentscheidungen JETZT. Und bleibst dabei.
Du willst einen Newsletter einrichten und deine E-Mail-Liste ausbauen? Dafür müsstest du schon seit Wochen recherchieren und entscheiden, welcher Anbieter der richtige ist. Aber es gibt sooo viele.
Triff deine aufgeschobenen Grundsatzentscheidung heute. Triff sie aus dem Bauch. Und leb damit. Du wirst merken, man kann das gut überleben. Und wenn es nicht die richtige Entscheidung war ist es eine wundervolle Möglichkeit, gleich noch etwas dazu zu lernen 😉

Mach es trotzdem

Und wenn du an diesem einen Tag aufwachst, an dem du so gar keine Lust dazu hast und dich ü-ber-haupt nicht dazu aufraffen kannst, dran zubleiben: Mach es trotzdem.
Fang nicht an, dir die Möglichkeit einzuräumen, darüber nachzudenken.
Gib dir 10 Minuten. Sag dir selbst: “ich werde jetzt zehn Minuten investieren. Zehn Minuten kann jeder überleben. Das ist überschaubar. Ich hab es ja gleich geschafft!”
Und mir geht es dann ganz oft so, dass ich nach den ersten zwei Minuten erstaunlicherweise doch ganz gut mit meiner kleinen Welt und der ach so blöden Aufgabe klar komme. Im Zweifel kannst du aber nach zehn Minuten wieder abbrechen und dann hast du zumindest den ersten Schritt gemacht.
Wenn also deine Kinder krank sind, du einen wichtigen Abgabetermin hast und außerdem für den Sportverein einen Kuchen backen musst: nimm dir die zehn Minuten. Die hast du immer. Jeden Tag! Das ist die Minimalvariante, um an dein Ziel zukommen. Und das steht NIE zur Debatte.
Morgen ist auch noch ein Tag und auch da machst du wieder zehn Minuten. So erledigst du unliebsame Tätigkeiten wie die große Wäsche, die Steuer oder die Recherche für einen anderen Lieferanten zwar nicht an einem Tag, aber du bist definitiv schneller fertig, als wenn du sie weiter vor dir her schiebst.
Konzentriere dich dabei nicht auf das große Ganze, sondern nur auf deinen nächsten Schritt. Was ist das nächste, was du tun kannst, um einen kleinen Schritt weiter zu sein. Dann mach das. Hinterfrag es nicht. Mach es einfach. Tu es trotzdem. Zur Not eben nur für zehn Minuten.
Und dann feiere dich mal so richtig! Weil du die allerbeste bist. Weltweit. Und im Universum. Dich hält so schnell niemand auf. Und mit der Zeit wirst du besser im erledigen von blöden Aufgaben. Und auch im Überleben von Motivationstiefs.
Denn um dein Ziel zu erreichen wirst du wahrscheinlich die eine oder andere blöde Aufgabe erledigen müssen. Wahrscheinlich sogar an einem Tag mit Motivationstief. Aber hey: tu es trotzdem!
Wichtig ist, dass du dir die Entscheidung von vornherein abnimmst. Die steht überhaupt nicht mehr zur Diskussion. Die zehn Minuten machst du einfach.
Und dann wollen wir in drei Monaten mal sehen, wo du stehst.
Was sind deine Ziele für dieses Jahr? Da bin ich mal so richtig neugierig. 
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