WordPress Blog erstellen: Und wenn ja, wie?

Muss ich jetzt bloggen?

Das hat mich tatsächlich eine Kundin gefragt. Ist noch gar nicht so lange her. Und über die Antwort musste ich ziemlich lange nachdenken.

Ein Blog ist keine Universallösung für jedes Problem

Dafür gibt es inzwischen einfach zu viele. Die Zeiten, in denen man ein Blog online stellt und da ab und an mal einen Dreizeiler veröffentlicht, um dann mit dem 6. Artikel bei Google Analytics die 100.000er Marke zu knacken: die sind vorbei.

Es gibt zu jedem Thema unzählige Blogs. Allein in Deutschland gibt es über 2.000 Elternblogs. Das sind eine Menge Menschen, die über Windeln, Zahnen, Schlafen und Beikost schreiben. Das ist in anderen Themengebieten nicht anders.

Also besser nicht bloggen?

Das habe ich nicht gesagt. Das kommt vor allen Dingen auf die eigenen Ziele an. Wenn man mit dem Blog eine klassische Online Marketing Strategie verfolgt, also von möglichst vielen Menschen gelesen werden möchte, um dann an eben diese Menschen etwas zu verkaufen oder bei diesen Menschen etwas zu bewerben (Kooperationen), dann muss man sich im Klaren sein, dass das Arbeit ist. Aber es kann sich sehr wohl lohnen.

Ein Blog ist aber immer eine Plattform. Deine Plattform. Gerade für kleine Unternehmen eine tolle Möglichkeit, sich bei den eigenen Kunden (oder potentiellen) von der besten Seite zu präsentieren und auch auf Dienstleistungen und Services aufmerksam zu machen, die bisher noch nicht intuitiv nachgefragt werden. Auf deinem Blog kannst du potentiellen Neukunden die Möglichkeit geben, dich erst mal ein bisschen besser kennen zu lernen und sich in Ruhe bei dir umzuschauen. Du kannst der Welt (und allen Nachbarn) zeigen, dass du Experte für dein Thema bist.

Für mich funktioniert das hervorragend und ich habe viele andere Beispiele, bei denen das auch der Fall ist. Um ausgebucht zu sein, brauchst du nicht zwingend hohe Klickzahlen in deiner Besucherstatistik.

Aber du brauchst ein Thema. Etwas, wofür du brennst und worüber du schreiben willst. Was dich tatsächlich interessiert und worüber du so viel redest, dass es keiner mehr hören kann. Etwas womit du dich jeden Tag (und auch nachts) beschäftigen kannst und das dir nie langweilig wird oder zum Hals heraus hängt. Ein Thema, über das du schon immer ein Buch schreiben wolltest, zu dem du Interviews geben und Vorträge halten willst. Oder Workshops.

Für dein Thema sollten dir aus dem Stegreif und ohne lange zu überlegen 20 Artikel einfallen, die du gern darüber schreiben willst. Die dürfen gern so umfangreich sein, dass es eine Artikelserie wird. Macht gar nichts. Und mal mindestens 10 Personen, die du dazu interviewen willst.

Wenn du gern schreibst (oder irgendwann mal planst, ein Buch zu schreiben) ist es auf jeden Fall einen Versuch wert. Im Zweifel übst du eben Schreiben.

Ok, also wenn die Entscheidung für den Blog getroffen ist, dann geht es jetzt los:

Du brauchst:

  • Einen festen und regelmäßigen Termin mit dir selbst. In deinem Kalender. Zum Schreiben.
    Wenn du das Schreiben nicht in deinen Tagesablauf (oder deine Woche) integrierst, dann wird das eher nichts mit dem erfolgreichen Blog. Dann scheiterst du schon, bevor du ein Blog hast.
  • Einen Namen und die passende Domain (bei mir www.mami-startup.de) UND die zugehörigen Social Media Acoounts. Das kannst du bei www.markenchk.de prüfen.
  • Ein bisschen Webspace (dazu später mehr).
  • Eine starke Marke.
    Am besten fängst du mit einem Logo an. Das kannst du dir natürlich selbst erstellen oder dafür einen Profi um Hilfe bitten. Zum Beispiel Andrea von Stern und Berg.
  • Dann kannst du dir mein Style Sheet aus der Freebie Bibliothek herunter laden.
    Das hilft dir, deinem Blog einen hohen Wiedererkennungswert zu geben. Nutze immer deine Farben, deine Schriften, dein Logo. Je besser das aufeinander abgestimmt ist, desto eher fühlen sich deine Leser bei dir zu Hause.
    Wenn du richtig tief in die Materie einsteigen willst, dann kannst du auch „How to style your brand“ lesen. Das habe ich bei meinen Lieblingsbüchern vorgestellt.

WordPress Blog erstellen

Ich empfehle auch von Anfang an selbst zu hosten und mit der Software von WordPress.org zu starten. Auch wenn das ein bisschen mehr Aufwand ist, als WordPress.com. Andere Bloganbieter wie Blogspot, Wix oder Jimdo kannst du mal gleich abhaken (das ist meine Meinung). Das sieht erst mal einfach aus, aber man kommt recht schnell an seine Grenzen. Das macht einfach keinen Spaß.

Man kann auch die Plattform nicht wie das Handy wechseln. Von Android zu iPhone und zurück: kein Problem. Mit dem Blog ziehst du nicht so einfach um. Da brauchst du Hilfe: Eine professionelle Spedition. Und das kostet. Geld, Zeit und Nerven. Also lass es. Setz dich einmal damit auseinander, deine Seite gleich selbst zu hosten und hak den Punkt ab. Erstell dein Blog über WordPress.org damit hast du die meisten Möglichkeiten. Mit einem anderen Theme oder Plugin kannst du schon wirklich viel an deinem Blog ändern. Und wenn das nicht reicht, kannst du auch noch einen professionellen Webdesigner bitten, dir den Code so zu ändern, dass es zu 100% einen Vorstellungen entspricht. Du entscheidest dich also für eine Lösung, mit der du recht entspannt starten kannst, die aber mit dir und deinen Fähigkeiten wachsen kann.

Blog selbst hosten

Meine Empfehlung: registriere deine Domain direkt bei deinem Hoster. Du könntest das auch separat buchen, allerdings bin ich immer der Meinung, dass es sich lohnt, alles aus einer Hand zu buchen.

Es gibt Hoster wie Sand am Meer, aber ich beschränke mich darauf, einen weiter zu empfehlen. Es steht dir aber frei, selbst weiter zu recherchieren oder auch einen anderen zu wählen (nicht alle anderen sind schlecht). Bitte beachte bei deiner Recherche folgende Kriterien: Ladezeiten, Webspace, Servergröße, SSL-Zertifikat, Sprache der Hotline (wie gut ist dein Englisch, wenn du aufgeregt bist, weil deine Homepage down oder gehackt ist?) und vor allen Dingen: persönliche Empfehlung.

Ich empfehle all-inkl.com. Du kannst kostenlos testen und ich war mit der Service-Hotline sehr zufrieden.

Erste Schritte in WordPress

Egal wo du hostest: als erstes musst du mal WordPress installieren.
Das ist wirklich kein Hexenwerk. Das kann jeder. Bzw. das können alle guten Hoster für dich erledigen 😉

Wenn du dich für all-inkl.com entschieden hast, dann kannst du hier im Video Tutorial anschauen, wie du die WordPress Software installierst.

Es kann übrigens ein bisschen dauern, bis dein Blog auch erreichbar ist. Hab also Geduld und lass dich nicht verwirren, wenn du erst mal eine Fehlermeldung bekommst. Nach 24 Stunden sollte das aber klappen. Wenn nicht, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt die Hotline oder einen Webdesigner anzurufen.

Wenn du WordPress installiert hast, ist es Zeit, deinen Blog zu personalisieren. Der Rohbau steht. Jetzt suchen wir mal die Fliesen raus und die Böden, die Tapeten und später auch noch Möbel und Vorhänge.

Damit fängst du an:

  • Ein Theme auswählen, dass zu dir und deiner Marke passt.
    Oder noch besser: eins das einfach viele unterschiedliche Designs abbildet.
    Zum Beispiel das hier: Bridge Theme.
  • Plugins installieren und dein Blog so noch mehr auf deine Bedürfnisse ausrichten.
  • Impressum und Datenschutzerklärung einfügen. Sicher ist sicher!
  • Eine „Über Mich“-Seite. Da kannst du auch gleich auf deine Social Media Profile verlinken.

Deine ersten Blogartikel

Die werden im Nachhinein betrachtet alle so richtig dilettantisch sein. Wenn sie dir nächstes Jahr nicht wenigstens ein ganz kleines bisschen peinlich sind, dann hast du viel zu lange darüber nachgedacht. Also los #80istdasneue100. Fang einfach an und blogge los. Besser wirst du von ganz alleine.

Themen zu finden, über die es sich zu schreiben lohnt finde ich super einfach. Mir gehen die Ideen nie aus und ich habe immer das Problem, dass ich zu wenig Zeit habe, um auch über alle Themen zu schreiben, die mir im Kopf herum schwirren. Deswegen habe ich auch einen gut gepflegten Redaktionskalender in Trello. Wenn du lieber auf Papier planst, empfehle ich dir das Blogbuch von Rundfux.

In jedem Fall solltest du von Anfang an bei Google Analytics oder Piwik deine Besucherstatistik tracken. Was dir deine Leser-Zahlen sagen, dazu habe ich auch schon einen Artikel geschrieben.

Beobachte, was bei deinen Lesern gut ankommt und wo sie lange verweilen. Schau, was sie kommentieren und was auf Socialmedia geliked und geteilt wird. Was treibt deine Leser (oder Kunden) um? Was sind ihre Fragen? Was beschäftigt sie? Was haben sie für Probleme, die du lösen kannst? Was würden sie gern kaufen, wenn es das gäbe?

Schau dich bei deinen Blogger-Kollegen um: Was schreiben die? Welche Artikel haben viele Kommentare? Welche Facebook Posts haben die meisten Likes? Welche wurden oft geteilt? Wie sieht der Instagram Account aus? Welche Boards gibt es auf Pinterest? Was wird gefragt? Was davon ist noch nie (oder nicht ausreichend) beantwortet worden? Gibt es Facebook Gruppen zum Thema? Wonach suchen deine Leser bei Google (Google Trends und KWFinder).

Wenn du englisch kannst, dann schau auch gleich bei den US-Kollegen. Oft sind die uns ein bisschen voraus und du kannst Trends schon sehen und beobachten, bevor sie über den Teich geschwappt kommen.

Zum Mitschreiben:

Alles, was viel kommentiert oder geteilt wird, gefällt deinen Lesern

Also schreib mehr davon. Aus einem Artikel kannst du eine Artikelserie machen und auch gleich noch 2-3 Experten interviewen. Jeder in seinem eigenen Blogpost. Das funktioniert auch anders herum: Wenn deine Leser das mögen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, das die Leser der Experten dich auch mögen. Lass dich also von ihnen interviewen. Oder schreib dort einen Gastartikel. Du bist Experte in deinem Thema. Da müsstest du einen Artikel nach dem anderen schreiben können.

Worüber sollst du bloggen

Dazu wie man bloggt hat Kevin von Papapi einen Artikel geschrieben, dem ich nichts hinzufügen kann.

Wenn du absolut keine Ahnung hast, worüber du bloggen sollst: auch nicht schlimm. Du musst nicht bloggen. In dem Fall darfst du einfach ein bisschen weiter hier schmökern und vielleicht einfach später noch mal neu entscheiden, ob du ein Blog brauchst (willst / haben darfst) oder nicht. Oder du denkst noch mal drüber nach, vielleicht Youtuber zu werden. Video ist auch ein geiles Medium und hat definitiv seinen Reiz!

Wo findest du Leser für dein Blog?

Eins muss ich gleich sagen, auch wenn es weh tun wird: die Welt hat sicher nicht auf dich gewartet. Da wiederhole ich mich eventuell. Schreib einfach unfassbar gute Blogartikel und sei dir der Tatsache bewusst, dass die Arbeit jetzt erst los geht. Denn von alleine kommt niemand auf die Idee, nach deinem Blog zu suchen und da „mal eben“ alle Artikel zu lesen.

Wer sind also deine Besucher und wo kommen die her?

Unfassbar viele Leser sind in der Blogger Welt der heilige Gral. Die will jeder Blogger haben. Die Anfänger und die Profis gleichermaßen. Aber da die meisten Leser nicht 17 Artikel zu einem Thema lesen und wirklich viele bei einem Problem erst mal Dr. Google um Rat fragen ist es sinnvoll, sich mit dem Thema SEO auseinander zu setzen. Denn wenn ein Artikel einmal ordentlich optimiert ist, kann er jederzeit wieder gefunden werden.

Das gleiche gilt für Pinterest. Es handelt sich hier um eine Bildersuchmaschine. Nimm dir also die Zeit und erstelle 5-10 Grafiken pro Blogartikel und schreibe zu jeder Grafik einen eigenen Text, in dem alle Wörter vorkommen, zu denen du gefunden werden willst mit deinem Blogartikel.

Je größer deine Newsletter-Liste wird, desto mehr Leser kannst du direkt anschreiben, um sie daran zu erinnern wieder zu kommen.

Aber mach dir nichts vor: du wirst deine Artikel anpreisen müssen wie sauer Bier. Das ist einfach so. Wenn du da keine Lust drauf hast: stell dich schon mal drauf ein, dass es nicht besonders viele Besucher oder Leser für deinen Blog geben wird. Entsprechend wird deine Besucherstatistik ausfallen.

Jedes noch so gute Produkt muss immer auch ordentlich verkauft werden. Das gilt auch für deinen Blog und die Inhalte, die du erstellst.

Rechne nicht mit einem Erfolg, der sich ganz überraschend über Nacht einstellt.

Viel wahrscheinlicher ist es, dass du dir ganz langsam und über viele viele viele Blogartikel ganz langsam und stetig eine Stammleserschaft erarbeiten wirst. Es gibt nicht den einen Weg, wie man unfassbar viele Besucher bekommt. Die Mischung macht es. Oder viel eher die Summe. Beim Verteilen deiner Blogposts gilt: mehr ist mehr. Ich finde das nur fair, das auch so zu schreiben, wie es ist.

So kannst du mit deinem Blog Geld verdienen

Bevor du auch nur einen Cent verdienst rate ich dir dazu, erst mal ein Gewerbe anzumelden.Wenn du Geld verdienen willst, dann rate ich dir dazu, es auch zu versteuern. Denn das Finanzamt hat inzwischen auf einen Internetzugang und Schwarzarbeit kannst du nicht online stellen. Da verweise ich einfach mal auf den gesunden Menschenverstand.

  • Kooperationen (Sponsored Posts): Du stellst deinen Blog als Werbeplattform zur Verfügung und stellst gegen Bezahlung fremde Produkte vor. Seit es Blogfoster gibt ist das für Blogs mit einer gewissen Größe ziemlich einfach. Die Plattform vermittelt Unternehmen und Blogger. Eine Win-Win-Situation, denn die lästige Kaltakquise entfällt komplett.
  • Affiliate-Marketing: Du integrierst spezielle Links in deine Texte. Klickt jemand auf diese Links und kauft etwas in einem Shop (zum Beispiel Amazon), wirst du am Gewinn beteiligt. Bei Amazon sind das eher kleine Beträge, die man verdienen kann (da macht es dann die Masse), wenn du allerdings Online-Kurse vorstellst und verlinkst, kann sich das schnell auch bei einer mageren Besucherstatistik  (und wenig Klicks) lohnen.
  • Bannerwerbung: Du stellst deinen Blog als Werbefläche zur Verfügung. Gezahlt wird pro Klick oder für einen gewissen Zeitraum.
  • Eigene Produkte: Merchandise (also T-Shirts), Ebooks (oder Bücher), Online-Kurse. Aber auch wunderschöne Verpackungen wie bei SchönHerum.
  • Vorträge halten/Konferenzen veranstalten: muss nicht zwingend nur dazu dienen, Besucher auf das eigene Blog zu holen. So kann man auch Geld verdienen.
  • Beratung und Coaching: direkt vor Ort beim Kunden oder über Skype.
  • Services und Dienstleistungen: es gibt durchaus auch Maler, die ihren Umsatz mit einem Blog deutlich anheben konnten.
  • Spenden sammeln (über einen Paypal Button).

Insgesamt unterscheide ich danach, ob du auf dem Blog Geld verdienen willst (Werbung, Kooperationen, Affiliate) oder du mit dem Blog Geld verdienen willst, also der Blog als Plattform dient, um dann eigene Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Denn Menschen kaufen immer von Menschen und je besser deine Kunden dich kennen, desto eher sind sie bereit, für dich den Geldbeutel aus der Handtasche zu holen.

Lohnt es sich zu bloggen (also wie viel kannst du verdienen)?

Das kommt (wie immer im eben) ganz darauf an. Es gibt nach oben keine Grenzen. Inzwischen ist es auch außerhalb der USA schon vorgekommen, dass Blogger deutlich mehr als 10.000 Euro im Monat verdienen. Gewinn, nicht Umsatz. Regelmäßig und über einen längeren Zeitraum. Das ist allerdings eher die Ausnahme und nicht die Regel.

Bei Kooperationen wird meist nach Seitenaufrufen bezahlt. Da legst du dein MediaKit mit deiner Besucherstatistik den Kunden vor. Schummeln lohnt sich kaum. Die Welt ist böse (und ein Dorf). Es gibt Möglichkeiten, das noch mal nachzuprüfen.

Bei weniger als 10.000 Seitenaufrufen im Monat wird es schwierig, Firmen zu finden, die dir mehr, als ihr Produkt geben. Bis 25.000 Seitenaufrufe im Monat kannst du mit 100-300 Euro rechnen. Wenn du gut verhandelst kannst du auch mehr verdienen. Das liegt an dir!

Tipp von mir: du bestimmst deinen Preis.

Es gibt weder eine deutschlandweit gültige Preisliste für Blogger, noch die Regel, dass du dich daran halten musst.

Überlege dir gut, was du verkaufst. Nur den Blogpost (wie viele Wörter, Bilder), Socialmedia Beiträge (auf welchen Plattformen und wie viele), passende Werbeanzeigen auf Socialmedia (wer zahlt die?) oder auch die Bildrechte (oder deine Seele). Je nachdem, was vereinbart ist, kannst du den Preis anpassen. In den Firmen und PR-Agenturen sitzen auch nur Menschen. Rede doch mal mit denen und schau, was passiert.

Insgesamt ist es  bei den Bloggern nicht anders als bei anderen Selbständigen. Wie viel verdient wohl ein Friseur mit eigenem Laden? Wie viel ein Steuerberater? Wie viel verdient der Betreiber eines Fitness-Studios? Da gibt es keine Richtwerte. Wenn man es geschickt anstellt, kann man gut vom eigenen Betrieb leben. Das ist auch als Blogger so. Dazu braucht man dann aber schon einen soliden Business-Plan und auch die Bereitschaft, etwas Arbeit (oder Geld – oder beides) in dein Blog zu investieren. Vielleicht auch den Mut, irgendwann Personal einzustellen, um weiter wachsen zu können.

Ein Blog ist eben auch „nur“ ein ganz normales Geschäft. Mit allen Vor- und Nachteilen: Arbeitszeit selbst einteilen, unbezahlter Urlaub, Rechnungen bezahlen, Kosten im Blick behalten, Steuererklärung machen.

Wenn du mit deinem Blog kein Geld verdienst, lies doch mal hier rein.

Und am Schluss noch das Wort zum Sonntag (Humor nicht ausgeschlossen): Wenn du nicht dazu bereit dazu bist, selbst zu arbeiten, dann empfehle ich dir eine Karriere als Tochter anzustreben. Das haben schon andere vor dir erfolgreich ein Leben lang getan. Wenn das Gehalt deines Papas das nicht hergibt, kannst du alternativ auch noch reich heiraten (ich sag nur Prinz und Schimmel und überhaupt und so).

Also Mareike: Muss ich jetzt bloggen?

Das entscheidest du ganz allein.

4 thoughts on “WordPress Blog erstellen: Und wenn ja, wie?

  1. Antworten
    Anja - 12. Januar 2018

    Danke für die vielen Infos! Ich schreibe unheimlich gerne und mir schwirrt auch schon lange der Gedanke an einen eigenen Blog im Kopf herum.
    Eigentlich (erst mal) nur für mich und nicht mit dem Ziel, damit einen Haufen Geld zu verdienen (was aber auch nicht so schlimm wäre 🙂 )

    Zwei Fragen zum Bloggen treiben mich noch um: :
    – Momentan arbeite ich nur auf MInijob-Basis und bin über meinen Mann krankenversichert. Was wäre, wenn ich mit meinem Blog Geld
    verdienen würde ? Muss ich mich dann selbst versichern?
    – Ich möchte auch gerne aus dem Familienleben mit meinen vier Kindern schreiben. Nun lesen ja eventuell auch Lehrer, Freunde uvm mit. Ist es
    möglich anonym bzw. ohne Nachnamen zu bloggen, um ihre Identität zu schützen ?

    Ich muss gestehen, ich bin das erste mal auf deinem Blog. Ich folge dir seit einigen Monaten bei Insagram und habe es jetzt das erste mal geschafft hier reinzuschauen. Gefällt mir sehr gut hier ☺.

    1. Antworten
      Mareike - 14. Januar 2018

      Hallo Anja,
      Wenn du selbst Geld verdienst, musst du dich auch versichern. Das ist richtig.
      Anonym Bloggen: Schwierig. Denn du brauchst ein Impressum. Das ist in Deutschland Pflicht.
      Liebe Grüße
      Mareike

  2. Antworten
    Anna - 24. Januar 2018

    Vielen Dank für die Erwähnung, liebe Mareike. Komm doch gerne auf einen Kaffee vorbei wenn du mal in Berlin bist. Viele Grüße, Anna

    1. Antworten
      Mareike - 24. Januar 2018

      oha, Berlin ist jetzt ein bisschen weit, für einen spontanen Kaffee, aber vielleicht sehen wir uns ja auf der FamilyCon wieder. Das würde mich sehr freuen.

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