Warum du deine Ziele aufschreiben musst

Ich habe nur einen Abend neben ihr gesessen, aber mir war klar, dass ich ihr unbedingt meine kleine Bühne überlassen will.

Die liebe Daniela hat mit ihrem Blog Classic-Grateful-Mom etwas geschaffen, dass ich so bisher nicht gesehen habe. Sie will Familien Kultur näher bringen und erlebbar machen. Auch mit Kindern.

Ich hab schon allein deswegen ihren Instagram Kanal abonniert, weil ich olle Streberin Geschichts-LK im Abi hatte und jedes mal grinse, wenn sie Bilder von einer Kirche oder der Germania postet.

Es lohnt sich also definitiv, ihr zu folgen (aber erst wird brav hier weiter gelesen).

Nur Ziele die wir schriftlich festhalten sind echte Ziele. Alle anderen sind reine Phantasie

Brian Tracy, amerikanischer Autor

Als ich von Mareike das Angebot bekam einen Artikel über Ziele zu schreiben fühlte ich mich sehr geehrt.

Ich lernte sie erst wenige Tage zuvor auf der Bloggerkonferenz „familycon“ kennen und wusste, dass dies etwas ganz Besonderes ist.

Am Tag vor eben jener Konferenz hatte ich meinen Traum in die Wirklichkeit umgesetzt und meinem Blog www.classicgratefulmom.blog gelauncht.

Somit war alles, trotz meiner Erfahrung die ich schon als freie Autorin gesammelt hatte, neu für mich.

Ich dachte über meine Ziele nach. Welche Ziele verfolge ich? Wie erreiche ich sie? Und wie begegne ich diesen mir selbst auferlegte Vorgaben im Vorfeld?

Jedes erfolgversprechende Projekt beginnt in der Regel mit einem Plan

Ziele sind zum Aufschreiben da. das motiviert und man hat auch was zum abhaken. Ich lieb das ja.
Quelle: Pixabay

Schon in der Grundschule bekommen die Kinder gleich in der ersten Tagen Ihren Stundenplan für das kommende Jahr. Die Lehrerin hält sich genau daran und arbeitet nach dem Ihr vorgegebenen Lehrplan. Aber auch die Hausaufgaben werden nach diesem Prinzip geregelt und spätestens in der weiterführenden Schule arbeiten die Kinder nach Wochen- oder Monatsplänen um die ihnen gestellten Aufgaben zu erfüllen. Angekommen im Berufsleben geht dieses Leben nach Plan weiter. Ein Geschäftsmann erstellt einen Businessplan, er erörtert sein Geschäftsmodell um es seinen Partnern vorzustellen und um der Konkurrenz stets gewappnet zu sein.

Warum also um alles in der Welt tun wir uns dann oft so schwer mit unseren Zielen? Damit meine ich nicht die Versuche, sich um 180 Grad pünktlich zum 01. Januar zu drehen, und dann am 19.01 schon das Scheitern zu akzeptieren.

Nein, ich meine die uns wirklich wichtigen Ziele. Die, von denen wir träumen und tatsächlich in die Tat umsetzten wollen.

Ich denke es ist die Angst vor dem Scheitern

Das Flugzeug

Quelle: Pixabay

Da saß ich nun auf meiner Terrasse im Garten und mich bekam ein leichter Anflug von Panik. Wie so oft, wenn ich Unsicherheit empfinde betete ich und bekam prompt die Erfahrung, welche mir Mut zu sprach.

Ein Flugzeug flog am blauen Himmel und hinterließ diesen üblichen weißen Schweif. Mir wurde klar, dass es viel mehr Energie benötigte, dieses Flugzeug zu drehen und zurück an den Flughafen zu bringen, als einfach weiter zu fliegen. Selbst Turbulenzen dürften kein Grund sein aufzugeben. Denn mit der Energie die ein Umkehren benötigt, könnte man genauso gut die Schwierigkeiten überwinden und den Weg einfach weiter fliegen und käme am Ziel an, statt am Start. Erfolg ist etwas, dass seinen Preis hat.

Versagen auch!

Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken

Fernando Magellan, portugisischer Seefahrer

Quelle: Pixabay

Eine kluge Aussage von einem klugen und doch risikofreudigen Mann. Ohne Magellan wäre vieles in der Welt erst so viel später entdeckt worden. Sein Ziel die Welt zu Erkunden hat mit dem Planen eines Zieles angefangen. Aber das Besteigen eines Schiffes war ein wichtiger Schritt. Genauso wie das Weitersegeln im Sturm, bei Krankheit und Unmut der Mitreisenden. Er ließ sich nicht beirren und wenn viele seiner Mitmenschen der damaligen Zeit, ihn für einen Spinner gehalten haben, so blieb er sich, seinen Visionen und seinen Zielen stets treu.

Etwas, dass ich aus eigener Erfahrung auch kenne. Manchmal muss man zum Erreichen seiner Ziele bereit sein eine Weile alleine seinen Weg zu gehen. Es ist nicht immer einfach sich gegen die Widerstände zu erheben. Aber es lohnt sich, denn am Ende fühlt man sich frei. Frei von dem Gefühl anderen gefallen zu müssen und somit auch frei seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Eigene Fehler zu machen gehört ebenso dazu, wie seine Fehler zu korrigieren. Entwicklung ist etwas, dass zu jeder Zielverfolgung gehört und der Weg ist genauso wichtig wie das Ziel selbst.

Doch darf man bei all dem Kämpfen und Vorangehen niemals das eigentliche Ziel aus den Augen verlieren. Friedrich Nitsche hat es in meinen Augen am treffendsten ausgedrückt.

Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel

Quelle: Pixabay

Das Leben ist so kostbar und die Möglichkeiten, welche sich uns bieten sehr vielfältig.Wir leben in einer Zeit, in der es Freude macht sich selbst entwickeln zu dürfen und neues zu schaffen. Eine Freiheit, die viele unserer Vorfahren nicht kannten.

Ich finde daher wir sollten den Weg zum Ziel genießen.Wenn wir hinfallen, können wir hin und wieder gerne eine Zeit liegen bleiben und uns erholen. Das ist manchmal nötig. Jedoch sollten wir niemals dabei einschlafen, sondern aufstehen und weitergehen.

Sich an Teilerfolgen zu erfreuen gehört ebenso zum Weg, wie die Tatsache Kämpfe zu durchfechten.

Ein Weg der sich lohnt. Der Weg zum Ziel

Ein Mensch, der sich ernsthaft ein Ziel gesetzt hat, wird es auch erreichen

Benjamim Disrael britischer Staatsmann und Schriftsteller

Quelle: Pixabay

Jedoch ist es auch wichtig sich immer wieder Kraftquellen zu bedienen.

Für Manche ist es das Gebet, die Familie und Freundschaften. Für andere die kurze Einsamkeit, ein Sparziergang im Wald oder was auch immer.

Diese Zeiten bringen einen genauso voran wie das Arbeiten selbst und zum Schluss stimmt jeder gewiss der Erfahrung zu, dass der Weg sein Schönes hatte und er teilweise vielleicht sogar vermisst wird.

 

Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: Dein Wandern zum Ziel

Marie Freifrau von Eber Eschenbach

Quelle: Pixabay

*

Vielleicht willst du erst mal die Sterne befragen, bevor du deine Ziele steckst.

 

 

 

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